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Alle Artikel mit dem Tag: Activision

Review: Spider-Man – Edge of Time

Maxx

Nach Watchmen und Christopher Nolans Batman sollte klar sein, dass Superhelden eine vernünftige Geschichte verdient haben! Bedenkt man, dass Arkham City dieser Tage einen fesselnden Plot von Paul Dini geschenkt bekommt, welcher unter anderem an der ersten Lost-Staffel mitgeschrieben hat, muss es einem fast leid tun, dass Spider-Man: Edge of Time trotz oder vielleicht gerade wegen seiner imposanten Geschichte eher an die durchwachsenen letzten Staffeln von JJ Abrams Insel-Drama erinnert. Reicht diese Kost wirklich aus, um im Goldfischbecken des Weihnachtsgeschäfts herauszustechen?

Wie könnte es anders sein: Spider-Man, in diesem Fall Miguel O’Hara aka. Spiderman 2099, hat ein Problemchen mit seinem bösen Gegenpart und natürlich steht im selben Atemzug direkt das komplette Schicksal von Raum und Zeit mit auf dem Spiel. Diese Aufgabe ist äußerst umfangreich und so ruft die Future-Spinne sein kontemporäres Vorbild, den Amazing Spiderman Peter Parker, zur Hilfe. Durch einen telepatischen Link sind die beiden im wahrsten Sinne des Wortes vernetzt und beschließen gemeinsam mehr oder weniger freiwillig den Zeit-Sauhaufen wieder aufzuräumen. Es gibt natürlich weitaus interessantere Prämissen für Videospiele, Edge of Time geht aber für seine überzeichnete Superhelden-Vorlage den richtigen Weg. Da die letzten Spider-Man-Versoftungen trotz der guten Vorlage nie wirklich mit ihrer Story glänzen konnten, sollte man sich über jeden Versuch erfreuen, und dieses Kapitel bringt schon einen gewissen Fahrtwind in die Marvel-Vorlage.

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Eines der Besten – Jedi Knight II: Jedi Outcast

Maxx

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: Frühjahr 2002, eine Karstadt-Filiale in Bremerhaven, 45 Euro und zwei glückliche Nerds mit ihrer eigenen Kopie von Star Wars -- Jedi Knight II: Jedi Outcast. Mein Freund Christian und ich hatten wirklich alle gesammelten Euronen aus dem Sparschwein auf einen Haufen geworfen, um uns dieses Kleinod zu gönnen. Gespannt saßen wir vor dem Röhrenmonitor und beim Intro wurde leise mitgesummt: Dam-Dam-Damm-Dam-Da-Dam-Dam-Da-Dam

Natürlich bestand das darauf folgende Wochenende ausschließlich daraus, Jedi Outcast zu suchten. Zwar hatte ich zuvor schon mit einigen Star Wars-Spielen meinen Heidenspaß, trotzdem war diese Veröffentlichung etwas ganz Besonderes für mich. Nicht nur war ich völlig darauf eingestellt das Spiel am ersten Tag zu kaufen, ich war bereit, in die Haut eines Jedis zu schlüpfen, AT-ATs zu reiten und die Macht zu kontrollieren. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich völlig dem Hype verfallen!

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No More Mr. Hype Guy

Maxx

“Hast du schon den neuen Trailer zu xyz gesehen”, dicht gefolgt von “Die Screenshots zu blablabla sehen ja grandios aus” gehören zu den Sätzen, die ich in den letzten 3 Jahren wohl am häufigsten gehört habe. In der Regel stecken dahinter die Enthüllung eines neuen Videospiels oder ein Teaser auf lang ersehnte Fortsetzungen. Doch eigentlich bin ich diesen Prozess satt. Ich kann mich nicht mehr euphorisch auf ein Spiel freuen, von dem ich weder weiß, ob es meine aufgekommenen Erwartungen erfüllen kann oder überhaupt schafft, innerhalb der nächsten zwei Jahre in meiner Konsole zu landen. Viel schlimmer ist aber, dass ich durch diese pränatale Glorifizierung anfange, Spiele von Anfang an anders wahrzunehmen.

Ganz aktuell bin ich in solch eine Falle gelaufen und habe mich der Vorfreude auf Rockstars Mailight L.A. Noire hingegeben. Das Ergebnis ist, dass ich von einem für meine Ansprüche eher mittelmäßigen Spiel, das mir eigentlich ein paar nette Stunden hätte bereiten können, genervt und sogar enttäuscht wurde. Schuld war in diesem Fall aber nicht nur ein halbgares Spiel, sondern auch der extreme Hype, der uns Gamern auf allen Marketingkanälen um die Ohren geschlagen wurde. Wäre ich nicht mit der Erwartung in das Spiel gegangen, dass hier der geile 40er Jahre Rockstar-Hit vor mir ist, von dem seit Wochen überall geschwärmt wird, hätte ich das Spiel vielleicht mit anderen Augen sehen können. Doch wo kommen diese falschen Hoffnungen eigentlich her?

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Leisure Suit Larry kostenlos auf dem iPad spielen

David

Sarien.net ist ein Portal, das es sich zum Ziel gemacht hat, klassische Games von Sierra On-Line im Browser verfügbar zu machen. Genutzt wird dafür die eigene Open Source-Engine, mit der die Point-an-Click-Adventures in jedem modernen Browser -- ja sogar auf dem iPad -- angezeigt werden können. Alles natürlich kostenlos. Leider ist das ganze ein bisschen buggy. Bei mir laufen hier gerade drei Larrys gleichzeitig rum. Trotzdem ist die Seite definitiv einen Besuch wert.

Dieses kleine Projekt wird es vermutlich nur solange geben, bis Activision Blizzard einfällt, die alten Sierra-Games selber im App Store zu verkaufen, also nutzt die Gelegenheit, um Leisure Suit Larry, Gold Rush, King’s Quest oder Black Cauldron online im Browser bzw. auf eurem Apfel-Gerät zu spielen. Ich kann mit so Games auf dem iPhone ja überhaupt nichts anfangen, auf dem iPad macht ein Point-and-Click aber bestimmt Bock.

Sei ein Flash-DJ-Hero

Maxx

Für alle die weder richtige Turntables, noch eine Next-Gen Konsole mit DJ-Hero-Controller zur Verfügung haben, hat sich Activision etwas einfallen lassen, um den zweiten Teil ihres Discjockey-Spiels zu promoten. Während nämlich gerade im PSN und Live-Markplatz richtige Demos zur kommenden Party-Simulation downloadbar sind, hält die DJ Hero 2-Webseite auch eine Flash-Version bereit, die ihr direkt online mit Maus und Tastatur ausprobieren könnt.

Ganz simpel wird hier mit den Pfeiltasten der Fader geschoben und mit rhythmischem Drücken der Maus die laufenden Musikspuren angeschlagen. Hält man die Maus und bewegt sie wild in der Gegend herum, wird sogar ein bisschen gescratcht. Das soll aber keine billige Ausrede sein, das richtige Spiel links liegen zu lassen oder nie vollwertige 12/10 unter die Fingerkuppen zu nehmen -- trotzdem kann man musikalische Faszination im kleinen Rahmen erfahren. Von über 80 verschiedenen Mixen sind in der kleinen Testversion drei Stücke enthalten. Leider befinden sich die Tracks Kanye West -- Love Lockdown vs. Metallica -- The Day That Never Comes und Janet Jackson -- Nasty vs. Justice -- D.A.N.C.E., welche ich sehnsüchtig hören möchte, nicht darunter. Natürlich dürft ihr eure Ergebnisse mit der Welt teilen und in Bestenlisten eintragen. Scratch On! Den ganzen Beitrag lesen »

Geburtstags-Spezial: Mein erstes Videogame – Ralf

Ralf

Mein erstes Game? Pong! Kein Scherz! Auf dem Atari 2600. Aber was soll man über Pong schon schreiben? Mein zweites Game? Pacman! Auch auf dem Atari 2600. Über Pacman wurde schon ganze Bücher geschrieben, ich spar mir das. Mein erstes, richtig fesselndes Spiel war: River Raid. Auch auf dem Atari 2600 gespielt.

Es muss irgendwann Anfang der 80er gewesen sein, vermutlich 83 oder 84. In River Raid flog ich einen Kampfjet über einen Fluss. Je mehr gegnerische Flieger, Hubschrauber oder Tanker ich abgeschossen habe, desto mehr Punkte gab es. Wenn der Sprit knapp wurde, musste ich nur über ein feindliches Treibstoff-Depot fliegen und alles war wieder okay. Habe ich einen Gegner nicht rechtzeitig vom Schirm geputzt oder kam dem Flussufer zu nahe: Game Over.

Im direkten Vergleich zu anderen damaligen Titeln war River Raid schon etwas besonderes. Geprägt durch einen abwechslungsreichen Levelaufbau und stetig steigendem Schwierigkeitsgrad war wochenlanger Spielespaß garantiert. Ich kann mich nicht an Frust erinnern, aber an viele, viele Stunden vor dem Fernseher. Einfach war es wirklich nicht, aber Spaß hat es gemacht. Und deswegen bleibt es mir auch in guter Erinnerung.

River Raid wurde übrigens kurz nach der Veröffentlichung auf den Index gesetzt. Im Jahre 2002 wurde es von der USK jedoch ohne Altersbeschränkung erneut für den deutschen Markt zugelassen.

Spidey hüpft durch die Dimensionen

Freddi

Die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft kommt zurück. Wie vor einigen Wochen bekannt wurde, werkelt derzeit Beenox an einem neuen Spiel, das sich rund um Spider-Man dreht. Doch wird SPIDER-MAN: SHATTERED DIMENSIONS kein klassischer Ableger des Universums, wie wir es die letzten Jahre mit wechselhafter Qualität erlebt haben. Wie es der Titel verrät, hält sich der Superheld in verschiedenen Dimensionen auf, von denen jetzt zwei genannt worden sind: die klassische Dimension, bekannt aus The Amazing Spider-Man und eine sehr interessant aussehende Noir-Dimension, welche 2009 etabliert wurde.

In SPIDER-MAN: SHATTERED DIMENSIONS geht es um die Zersplitterung eines Tablet of Order and Chaos, was für die 4 Dimensionen verantwortlich ist und natürlich, dass unser arachnoider Superheld diese 4 Splitter wieder zusammenfügt, um alles wieder in den Normalzustand zu bringen. Ich denke zur Dimension von The Amazing Spider-Man muss ich nicht viele Worte verlieren: Es handelt sich dabei um die klassische Grundlage, die jedem von uns aus Filmen und Comics bekannt sein dürfte. Spannender wird es jedoch bei der Noir-Dimension, welche schließlich erst seit letztem Jahr existiert. Diese spielt im Jahre 1929 und enthält zwar weitgehend die bekannten Gegner von Peter Parker, ist aber dem Noir-Stil entsprechend sehr düster gezeichnet. Vor allem im Bezug auf das Outfit von Spider-Man fällt dies sehr stark auf: statt des bekannten roten Overalls trägt Parker dort ein sehr rustikales Kostüm, welches eher zusammengewürfelt aussieht, welches sich aber sehr gut in den Zeitraum der Depression einfügt, in welchem die Noir-Dimension spielt. Den ganzen Beitrag lesen »

Don’t wanna be an American Idiot

David

Auch Green Day bekommen jetzt ihr eigenes Rock Band, 47 Hits der Punk-Rock-Band soll Green Day: Rock Band beinhalten. Brauchen wir denn für jede Band ein eigenes Rock Band? Ich finde Green Day ja auch cool (oder fand ich früher zumindest mal), aber ein Spiel nur mit Songs von Green Day stelle ich mir doch etwas langweilig vor, ist wohl nur was für richtige Fans. Richtige Fans, die dann hoffentlich drei Freunde zum Spielen haben, die sich bereit erklären, Green Day rauf und runter zu hören.

Green Day Fans markieren sich den 8. Juni in ihrem Kalender, alle anderen laden sich dann einfach die Songs, die sie haben wollen, in ihr Rock Band 1-3. Wann kommt denn endlich mal Fall Out Boy: Rock Band oder Brand New: Rock Band? Das würde ich mir sogar kaufen.

Woohoo: Einblick in die Blur Multiplayer Beta

David

Ich muss zugeben, Rennspiele sind nie so mein Ding gewesen. Ausnahmen bilden die Vertreter der Mario Kart-Reihe und einige der Need for Speed-Teile. Jetzt kommt mit Blur (Ralf hat letztens schon mal drüber berichtet) ein Racinggame daher, das versucht, in genau diese beiden Schubladen zu passen. Und es funktioniert sogar.

Blur verbindet die Optik und die Fahrdynamik eines realistischen Autorennspiels mit der Action eines Burnouts und den Power-Ups eines Mario Kart. Auf der Strecke (eigentlich schweben sie in der Luft) liegen verschiedenen Power-Ups, wie z.B. Blitzattacken, Minen oder ein Schutzschild. Nitro gibt es natürlich auch, ist ja selbstverständlich. Bis zu drei Stück trägt ein Wagen gleichzeitig, bis man sie an strategisch günstigen Punkten einsetzt. Die grandiosen Effekte sind dabei ein wahrer Augenschmaus, überall blitzt und explodiert es und Autos fliegen meterhoch durch die Gegend (nur um kurz danach fast unversehrt ihre Fahrt fortzusetzen). Die Steuerung ist denkbar simpel, der Wagen reagiert sehr genau, nur mit den Bremsen hatte ich ein paar Probleme. Aber: wer bremst, verliert!


Wir durften mal in die Multiplayer-Beta von Blur reinschnuppern, da waren zwei der Online-Multiplayer-Modi -- einer mit 10 und einer mit 20 Spielern -- direkt spielbar, zwei weitere Modi können freigeschaltet werden. Einzelspieler und Vierspieler-Splitscreen gibt es auch, sind in der Beta aber nicht anspielbar.
Im Online-Multiplayer-Modus fährt man auf sechs (in der Demo auswählbaren) Strecken gegen bis zu 19 andere, mit denen man willkürlich zusammen geschmissen wird. Für verschiedenen Aktionen wie Siege oder besonders tolle Drifts bekommt man Fans, die braucht man, um ein Level aufzusteigen und so Items frei zu spielen. Man kann im Profil auch die Daten seines Twitter-Accounts angeben, Blur schickt dann Updates an Twitter, bei mir ist da aber nichts passiert, vermutlich weil ich nicht weit genug gespielt habe. Zum Glück wurde nicht “.. ist als letzter über die Zielgerade geschliddert” getwittert.

Ganz so sehr wie die oben genannten Spiele überzeugen kann mich Blur dann doch nicht. Den Strecken fehlt es ein wenig an Abwechslung, wie ich sie von Mario Kart gewohnt bin. Und wo Need for Speed einfach immer einen absolut genialen Soundtrack hatte, dröhnt einem bei Blur nur Motorenlärm aus den Lautsprechern entgegen. Aber das ist nur mein Eindruck nachdem ich eben ein paar Rennen in der eingeschränkten Beta-Version gefahren bin. Mein Entschluss, Blur sofort nach Release (vermutlich Ende Mai) kaufen zu müssen, stand bereits nach wenigen Sekunden im Game fest und dabei bleibt es auch.
Oh yeah!

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