Features David, 19. Juli 2011 um 12:50 Uhr
Obwohl ich durch Handhelds zum Gaming gekommen bin (der graue Game Boy damals, ihr wisst schon), spiele ich heute fast ausschließlich an der Konsole. Aber auch früher habe ich nie viel unterwegs gespielt. Dann trat das iPhone in mein Leben und es änderte sich… nichts.
Von den 15 Euro der iTunes-Karte, die ich mir vor einem Jahr geholt habe, sind noch heute ein paar Cent übrig -- denn für mich ist Apples Handheld einfach kein Gaminggerät. Die meisten Spiele auf dem Ding sind eine Qual und selbst vermeintliche Perlen wie Monkey Island machen keinen Spaß, wenn man ständig mit seinen Fingern den Screen verdeckt.

Und dann kam Tiny Tower um die Ecke, das erste iPhone-Game, in das ich mehr als 10-15 Minuten investiert habe. And here’s why:
1. Tiny Tower ist kostenlos
Natürlich kann und sollte man für Videospiele Geld ausgeben, aber bei Handyspielen fiel mir das immer sehr schwer, da ich meist vorher wusste, dass ich sie eh nicht richtig spielen werde. Spiele auf dem iPhone sind oft nur dazu da, um Wartezeiten an der Haltestelle oder peinlichem Schweigen auf Parties zu entgehen. Für Tiny Tower hätte ich im Nachhinein sogar gern ein paar Euro ausgegeben, geladen habe ich es aber tatsächlich nur weil es gratis war. Ein Preis zwischen 0 und 1 Euro ist deswegen natürlich ein großer Pluspunkt.
2. Tiny Tower läuft auf jedem iPhone mit jedem iOS
Für die meisten uninteressant, für mich äußerst wichtig. Als ich mir das iPhone 3G letztes Jahr kaufte, habe ich direkt iOS 4 installiert. Und es ging überhaupt nichts mehr. Nach einem zeitaufwändigen und mühevollen Downgrade auf iOS 3.1.3 habe ich die Finger davon gelassen. In den letzten Monaten erschienen allerdings vermehrt Apps im Appstore, die unter iOS < 4 nicht mehr funktionierten, bzw. nicht installiert werden konnten. Aber nicht Tiny Tower. Tiny Tower läuft auf einem iPhone 3G mit iOS 3.1.3 ebenso flüssig und flott, wie auf einem neuen Gerät mit aktuellem Betriebssystem. Kleine Einbuße: Apples Gamecenter wird erst ab dem 3GS unterstützt. Der soziale Faktor - sprich: Türme mit Freunden vergleichen - fällt komplett weg, man kann leider nur für sich alleine spielen.
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