[52 Games] Thema 28: Ausdauer

von in 52 Games
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Bereits zum 28. Mal seid ihr hier zu einem neuen Thema herzlich willkommen! Die vergangene Woche hat wohl viele tief sitzende Wunden aufgerissen. Teils hoch emotional und erschaudernd waren eure Beiträge zum Thema »Horror«.
Art und Weise wie ihr euch an das Thema herangetraut habt unterschieden sich enorm. Gerade dieser Umstand macht dieses Projekt so spannend. Manch ein Gamer leidet mit den eigentlich hoffnungslos unterlegenen Protagonisten mit, und andere beschweren sich (völlig zurecht) über übertriebenes Button mashing. Der Horror hat viele Gesichter!

Das neue Thema lautet:

Ausdauer

Ja, Ausdauer. Ausdauer zeichnet sich zunächst einmal dadurch aus, dass es ganz wunderbare Menschen gibt, die Woche für Woche bei einem Projekt namens 52 Games teilnehmen. Wie ausdauernd seid ihr darüber hinaus, wenn es wirklich ums Spielen geht? Spielt ihr dasselbe Spiel noch x-mal durch, um alle Achievements freizuschalten? Sammelt ihr immer alle Sterne/Tauben/Sonderpunkte ein? Haltet ihr nach einem Frustrationsmoment debakulösen Ausmaßes auch weiterhin durch, bis das Spiel bezwungen ist? Welches Spiel hat euch jemals das größte Maß an Ausdauer abverlangt? Ihr habt eine Woche Zeit und wisst, was zu tun ist!

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ZwOflash #2: Shiny, little boxes

von in News
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Es ist Hochsommer und in vielen Teilen Deutschlands ist es unglaublich sonnig und heiß. So nett Fleisch grillen, leicht bekleidete Menschen und die frische Luft zwischendurch auch sein mögen, irgendwann sehnt man sich bei über 30°C dann doch nach der schattigen Kühle eines klimatisierten Raumes, einem eiskalten Getränk und einem Zeitvertreib, bei dem man so wenig schwitzt wie möglich. Am Besten mit einem Controller oder einem Keyboard in der Hand. Willkommen zum zweiten ZwOflash!

Die Top-Story

Wie bereits in der letzten Woche macht die Android-Konsole »OUYA« auch diesmal von sich reden. Nach einem Moment des Erstaunens über eine neue Konsole, gefolgt einer Art Anti-Hype, der die Gemüter gespalten hat – sowohl bei Spielern, als auch in der Presse – kommen immer mehr neue Nachrichten ans Licht. In einem interessanten Artikel vom Escapist Magazine heißt es dazu:

Many people were reticent to go on the record about Ouya, which I think is fair considering the hype around the machine. Anyone predicting a dire end to the console stands to look pretty foolish if it becomes a smash hit, but anyone talking about Ouya as a possible competitor to The Big Three is going to have egg on their face if the console crashes and burns or, worse yet, never actually materializes.

Inzwischen ist bekannt geworden, dass der kleine Silberwürfel bei seinem Release über eine direkte Anbindung zum Game-Streaming-Service OnLive verfügen wird. Das ist insofern eine bedeutende Neuigkeit, als dass der Konsole damit eine riesige Bibliothek an Titeln von kleinen und großen Entwicklern zur Verfügung stehen wird und ihre, verglichen mit Gaming-PCs und gängigen Konsolen, eigentlich recht bescheidenen Hardware-Spezifikationen fast in den Hintergrund treten. Sämtliche Spiele werden nämlich auf den Servern von OnLive verarbeitet und gerendert, während man sich am Bildschirm quasi einen Livestream des eigenen Spiels anschaut. Ein anderer Artikel im Escapist geht dazu mehr ins Detail:

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[52 Games] Thema 27: Horror

von in 52 Games
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Stifte weg! Abgabe! Eine Woche hattet ihr nun Zeit, selbst »Geschichte« zu schreiben, und für die Ergebnisse möchten wir euch herzlich danken! Leider ist das Thema selbst nun schon wieder Geschichte. Die Beiträge über das wunderbare Erzählen einer Geschichte, die korrekte historische Darstellung dieser oder das bewusste Verändern der Vergangenheit werden hier aber ewig währen. Hach…

Doch nun ist es wieder an der Zeit, nach vorn zu blicken! In der kommenden Woche wird es hoffentlich schön schaurig. Das neue Thema:

Horror

Welches Spiel ist creepy as fuck? Was schockt euch eher: Offensichtliches Gemetzel oder mühsam aufgebaute Spannung vor dem, was eventuell im Dunkeln lauert? Es muss ja auch nicht immer ein ausgeschriebenes Horror-Game sein. In vielen Spielen tauchen ganz unerwartet Schockelemente auf. Welche Titel sind das?

Wir sind gespannt, ob es gar einen gruseligen Erlebnisbericht geben wird, den man besser nicht ohne entsprechende Beleuchtung lesen sollte. Auf, auf! Bevor euch das Ding unter eurem Bett holen kommt!

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Ich werde der Letzte sein und DU wirst als erster sterben!

Mit diesen Worten des schwergerüsteten Erz-Finsterlings Sarevok, die auch heute jedem Rollenspielveteranen Schauer über den Rücken laufen lassen dürften, begann 1998 eines der gefeiertsten, beliebtesten Rollenspiele in der Geschichte des Genres: »Baldur’s Gate«, quasi das, was der »Der Herr der Ringe« für die Welt der Literatur war. Am 18.09.2012, fast vierzehn Jahre später, kehrt der furchterregende Serienmörder mit dem Dämonenhelm zurück. Denn das Spiel wird von Beamdog, einer von ehemaligen Bioware-Mitarbeitern neu gegründeten Designschmiede, offiziell neu aufgelegt!

Es wird jede Menge Neuerungen geben, darunter auch Touchpad-Integration (neben der PC-Version wird es das Re-Release auch für Mac OS X, Android Tablets und das iPad geben), neue Quests, ein Regelupdate und mehr auswählbare Klassen und Rassen aus dem D&D-Universum. Am Interessantesten dürften für Fans aber die drei neuen Charaktere sein, die in die eigene Party aufgenommen werden können. Jeweils mit ihren eigenen Handlungssträngen und Geschichten: Der Mönch Rasaad Yn Bashir, eine halbelfische Wildmagierin namens Neera und Dorn Il-Khan, finsterer Streiter und Halbork (siehe Bild).

John Walker hat auf rockpapershotgun.com einen interessanten Punkt aufgeworfen: Der Titel soll bei seinem US-Release ganze 20 Dollar kosten. Der Europreis dürfte wohl ähnlich ausfallen. Ich muss sagen, ich teile Mr. Walkers Skepsis, dass es eine gute Idee ist, soviel Geld für ein vierzehn Jahre altes Rollenspiel zu verlangen. Zum Vergleich: »Baldur’s Gate«, zusammen mit seinem Add-On »Tales of the Sword Coast«, gibt es auf der retrolastigen Downloadplattform gog.com für 9,99 Dollar. Versteht mich nicht falsch! Ich LIEBE dieses Spiel trotz, oder vielleicht gerade WEGEN des Umstandes, dass es dank seines Wiederspielwertes einen großen Teil meiner Kindheit verschlungen hat. Dennoch: Obwohl es so scheint, als würden Beamdog viel neuen Content in das ohnehin schon riesige Spiel reinschaufeln, dass es bei anderen Entwicklern für ein ganzes Spiel reichen würde, ist der Zahn der Zeit nicht spurlos an der Optik vorbeigegangen. Die, obwohl gehörig aufgebohrt und in HD, ist im Grunde immer noch die Selbe wie vor fast eineinhalb Dekaden. Mir geht es dabei vor allem um die jüngeren Spieler, die das Spiel 1998 nicht miterlebt haben. Obwohl ich mir nämlich wirklich wünschen würde, dass eines der größten Epen der Spielgeschichte eine neue Publikumsgeneration begeistern kann, bin ich mir nicht sicher, ob bei diesem Preis und angesichts der starken Konkurrenz, die im heutigen Spielemarkt eh herrscht, wirklich genug Leute zugreifen werden, damit es sich für Beamdog rentiert. Was denkt ihr dazu? Können erzählerische Brillanz und Atmosphäre auch heute noch allein bestehen, oder braucht es zu einem echten Hit noch etwas mehr?

Wenn ich den letzten Teil der Mass-Effect-Serie Revue passieren lasse, fallen mir zwar ein paar Logikfehler auf, aber denke ich primär an ein Ende, das durch viele Facetten überzeugen konnte: die Musik passte perfekt und die Atmosphäre hatte mich komplett gepackt. Vor allem aber hat mich das Ende zum Nachdenken angeregt, und das finde ich immer besser als ein simples Ende, das alles erklärt und keine Fragen offen lässt. Wenn ich mich Wochen später noch dabei erwische, wie ich über irgendwelche Details nachdenke, dann haben die Autoren definitiv etwas richtig gemacht. Ein schlechtes Ende hingegen würde man verdrängen, so wie ich zum Beispiel das Ende der TV-Serie LOST erfolgreich verdrängt habe.

All of this has happened before, and it will all happen again

Die Idee der „Eternal Recurrence“ oder des „Eternal Return“ (dt. ewige Wiederkehr) spielt in vielen Religionen und Kulturen eine wichtige Rolle. Schon die Ägypter und die Mayas glaubten, Zeit sei nicht linear, sondern zyklisch, und in allen Religionen, die an Wiedergeburt glauben, ist das Konzept offensichtlich auch vorhanden. Aber es gibt auch viele popkulturelle Beispiele für ewige Wiederkehr: Peter Pan, Die unendliche Geschichte, Battlestar Galactica oder Matrix.

Bei Mass Effect erwähnt zuerst der letzte Protheaner Javik, dass das Universum zyklisch abläuft. Das wissen wir bereits, alle 50.000 Jahre kommen die Reaper, töten höher entwickeltes organisches Leben und verschwinden wieder. Doch wir wissen nicht, ob sie die Ursache des Zyklus sind oder selbst einer höheren Macht unterliegen. Wer sich am religiösen Part des Endes stört, hat hier vermutlich nicht zugehört. In jedem Zyklus bauen die hoch entwickelten Bewohner der Galaxie eine Waffe gegen die Reaper, die aber nie rechtzeitig fertig gestellt werden kann. Die Pläne werden dann an die nächste Generation weitergegeben, die mit der Planung ein Stück weiter kommt. Die Protheaner waren einst die erste Rasse, die kurz vor der Vollendung des Crucible stand, der Waffe, mit der die Reaper vernichtet werden sollen, jedoch kann dies erst im aktuellen Zyklus zum ersten Mal vollbracht werden. Beim Hinweis, der zur Vollendung des Crucible fehlende Catalyst sei die Citadel (Crucible, Catalyst, Citadel, Cerberus, Cycle, Collectors… hmm… I see what you did there), sollte man stutzig werden: Der fehlende Teil für die Waffe gegen die Reaper ist das Ding, das die Reaper selbst gebaut haben? Und wer hat überhaupt die Reaper gebaut? Und warum zum Teufel rotten sie einige Lebewesen aus, aber nie alle?

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