ZwOflash #11: Neue Klassiker

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Na, Leute? Friert ihr schon? Der Winter naht mit riesigen Schritten, die Tage werden immer kürzer und draußen wird’s immer ungemütlicher. Ihr wisst, was das heißt, oder? Richtig, die Gründe, an langen Abenden zu Hause zu bleiben und sich die Seele aus dem Leib zu zocken, werden immer besser! Wer braucht schon frische Luft, wenn man ne Decke, Kerzen, nen heißen Kakao und seine Konsole/seinen PC hat?  Für alle von euch, die zwischen den ganzen coolen Titeln, welche unlängst rausgekommen sind und denen, die bis Ende des Jahres noch rauskommen werden. Für alle von euch, die noch nicht komplett in Dishonored, Borderlands 2, Mists of Pandaria und Konsorten versunken sind, gibt’s jetzt endlich den neuen ZwOflash für die 42. Kalenderwoche, damit ihr auch weiter auf dem Laufenden bleibt!

Skurriles

Wir fangen mit einer etwas seltsamen Meldung via edge-online an. PeTA ist nämlich wieder damit zugange, Videospiele für ihre Zwecke einzuspannen. Wieder trifft es Nintendo und schon wieder bedient sich die Tierschutzorganisation der Taktik, eine düstere, verdrehte, blutgetränkte Version (einige von euch erinnern sich vielleicht noch an die Nummer mit Mörder-Mario in seinem bluttriefenden Tanuki-Suit) von einer von Nintendos beliebtesten Serien herauszubringen: Pokemon. Die »Pokemon Black & Blue Edition« stellt die kleinen Knuddeltiere als in Ketten gelegte, geschundene Existenzen da, während ihre Besitzer wie geifernde Psychopaten mit zerzausten Haaren und wirren Gesichtsausdrücken aussehen. Nun ist Tierschutz ja eine wirklich noble Angelegenheit, die es auf jeden Fall zu unterstützen gilt. Auf dem Sektor ist alles noch in Ordnung, aber ich wünschte PeTA würde die Zeit, Energie und Ressourcen, die die Entwicklung so eines Pseudospiels verschlingt, für sinnvollere Arbeit benutzen und nicht ständig versuchen, solche Kampagnen auf Videospiele zu starten.
Wobei es dabei nicht um Games per se geht, sondern nur um einige Aspekte in einigen Spielen, schon klar. Trotzdem: Wenn sie lieber weiter auf diesem Niveau agieren, als tatsächliche Aufklärung zu leisten, müssen sie sich auch den Vergleich mit einem Veganer gefallen lassen, der auf einem BBQ auftaucht, allen Anwesenden auf passiv-aggressive Weise erzählt, wie gut es sich anfühlt, endlich nicht mehr zu diesen moralisch unterlegenen Fleischfressern zu gehören und dann jedem, der gerade in ein Steak beißt, Schlachtungsvideos von gequälten, misshandelten Kälbern zeigt. Man tut sich und der eigenen Überzeugung – obwohl ja durchaus okay und verständlich – keinen Gefallen, weil man stattdessen schlicht aggressiv, selbstherrlich und alles in allem nervtötend rüberkommt. Soviel zu meinen 2 Cents, wie steht ihr zu der Sache?

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[52 Games] Thema 38: Krieg

von in 52 Games
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Sieben Tage der »Trauer« liegen hinter uns. Sieben Tage, in denen der stilsichere Teilnehmer des 52-Games-Projektes in sich ging, um sein Verständnis für den Begriff und die damit verbundenen Erinnerungen aus bzw. mit Videospielen zum Ausdruck zu bringen. Trauer wird dabei sehr unterschiedlich empfunden. Oft sind es eben nicht nur die gewollt initiierten Verluste eines lieb gewonnenen Charakters, sondern Dinge, welche abseits des Spielgeschehens (teils unbewusst) geschehen. Auch findet das Gefühl von Trauer am Bildschirm selbst gar nicht statt, da diese Dinge eben rein virtuell – und eben mit dem Bewusstsein dafür – geschehen.
In der kommenden Woche gibt es natürlich auch wieder ein neues Thema. Dieses ist vom letzten Thema gar nicht weit entfernt, da es oft ineinander übergeht.

Krieg

Krieg ist schon immer ein Schauplatz für Angst, Schrecken, Hass und Tod gewesen. Der simulierte Krieg in Videospielen jedoch findet auch immer wieder Platz für Heldentaten und in Mehrspieler-Partien auch für ein gewisses Gefühl der Zusammengehörigkeit. Wir sind interessiert an eurer Laufbahn: Welche Kriegsschauplätze habt ihr schon gesehen? Welche Geschichten habt ihr dort erlebt? Schauen wir mal, was in den kommenden sieben Tagen zusammenkommt!

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Skepsis und Ablehnung sind die Wörter die mir einfallen, wenn ich an den Zeitpunkt zurück denke als Blizzard ankündigte, aus einem ehemaligen Aprilscherz tatsächlich reellen Inhalt für seine Milchkuh »World Of Warcraft« zu entwickeln. Kenner der Serie wissen: Schon 2002 wurden die Pandaren im Rahmen eines Aprilscherzes als fünfte Rasse für »Warcraft III« angekündigt und niemand im Entwicklerteam hätte gedacht, dass die knuffigen Kung Fu-Tierchen tatsächlich so viel positive Resonanz bekommen würden. Blizzards Concept Artists Samwise Didier kommentierte in einem BlizzCast (via Joystiq) aus 2008 diese Geschichte wie folgt:

Well, it started off, you know, a bunch of years back when I had a daughter, right. And, when she was born, for Christmas I usually draw a picture for my family. Like a personal one. And so I did, for that picture, for some reason, I decided to do like a panda guy because, actually, also like “Samwise,” “Panda” is my nickname because I’m kind of a big hairy bear dude, but I’m not very fearsome. So I got the nickname “Panda.” So I drew a picture of a panda with a little panda cub on the shoulder and that was the picture for Christmas, that I gave to all my family. And “Oh, it’s because he had a little kid. He’s getting soft!” You know? Whatever. It’s for the family. I had to do something that Grandma would like.

But so we put that up in there and everyone was like “Oh my God! A PANDA RACE? That’s kind of cool!” And I’m like “Are you kidding me, really? You want to see pandas in Warcraft III or whatever?” So, we made like a whole fake April Fools page with different units and all that and people, you know – we thought people would be like “NO WAY!” – and everyone actually liked it and when they found out it was an April Fools joke they were like “Aw, that sucks.” So we’ve kind of just dropped little bits of panda stuff. Like I do that all the time in my pictures. I’ll hide a picture of a panda face. Like it was on Illidan’s blades, back in the day, just put it on there. See if anyone noticed. And they did. Good job, guys. Two points. And ever since then it’s just been kind of a thing. We’re like “Oh, you’re the panda guy.”

Blizzards Entwickler fingen also doch an, die Pandaren nach und nach in die Geschichte ihres Universums einzubetten und ihnen eine Gastrollen in der Warcraft III-Erweiterung »The Frozen Throne« einzuräumen, doch so ganz konnten die gemütlichen Bierbrauer ihren Ruf als Scherzrasse nicht abschütteln. Die Spielerschaft war von Anfang an geteilter Meinung und schon seit Release von »World Of Warcarft«, wurde über ein mögliches Wiedersehen diskutiert, spekuliert und, ganz Internet-typisch, „gehated“. Ein interessantes und immer wieder auftretendes Gerücht war, dass die Pandaren auf Grund des chinesischen Gesetzes niemals ihren Einzug in WoW halten würden, da in China selbst Gewalt gegen anthropomorphe Pandas streng verboten sei. Dies entspricht natürlich nicht den Tatsachen, zeigt aber, dass der Wunsch eines Comebacks bei den Fans da war und zumindest viel darüber gesprochen wurden.

Zehn Jahre nach dem Aprilscherz…

…darf man sich in »Mists Of Pandaria« nun tatsächlich als Pandare oder Pandarin auf Streifzug durch Azeroth und den neuen Kontinent Pandaria begeben. Als alter »World Of Warcraft«-Hardcoresuchti trieb mich die Neugier dann doch dazu, meinen seit über einem Jahr eingestaubten Account zu reaktivieren und mich mit meinem zwergischen Jäger „Grimson“ auf zu neuen Abenteuern zu machen.
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OPPAN GANON STYLE

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Vielleicht habt ihr schon mitbekommen, dass ich so ein kleiner Gangnam-Style-Fan bin. Und Freitags ist traditionell Gangnam-Tag. TGIF – Thank Gangnam it’s friday und so. Wie das bei Hypes so üblich ist, hat auch Gangnam Style bisher zahlreiche Menschen inspiriert, das Video oder Teile daraus in eigene Werke einzubauen. Von allen Bildern gefällt mir das hier bisher am besten.

In dem Sinne: OP-OP-OP-OPPAN GANGNAM STYLE! (You know what I’m sayin’?)

Von Michael Mayne @deviantART

ZwOflash #10: Make Love Not Warcraft

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Öde Vorlesung? Nichts zutun auf der Arbeit? YouPorn down? Bei was auch immer ihr kurze Zerstreuung braucht, ZwO schafft Abhilfe: Einmal die Woche sammeln wir interessante Neuigkeiten und lesenswerte Artikel aus der Gaming-Szene. Hier ist der ZwOflash für die 41. Kalenderwoche.

Wii U

Rayman Legends verschoben: Wer auf der gamescom war, kam eventuell schon in den Genuss »Rayman Legends«, das exklusiv für die »Wii U« erscheint, anzutesten. Wie jetzt bekannt wurde, wird der Platformer allerdings nicht zum Release der Konsole erscheinen, sondern wurde in das erste Quartel 2013 verschoben.

Gerücht – GameCube Spiele im Wii U Store: Einem Bericht im UK-Magazin Retro Gamer zufolge, wird es im Shop auf der Wii U auch Gamecube-Spiele geben. Bisher ist dies nur ein Gerücht, aber da die Wii U nicht abwärts-kompatibel sein wird, ist dies doch recht wahrscheinlich.

Games

World Of Warcraft Death Hack: Am Wochenende haben es Hacker geschafft auf die Rechte der In Game Admins des MMORPGs zuzugreifen und konnten so mit einfachen Konsolenbefehlen beliebige Spieler einfach so töten. Fast wie damals in der berühmten South Park Folge.

Crazy Taxi kommt für iOS-Devices: Fans des Dreamcast Klassikers dürfen sich freuen, denn der Arcade-Titel erscheint demnächst™ für alle gängigen iOS-Geräte.

The Death Of Survival Horror: Lesenswerter Artikel von vg24/7s David Cook über das Survival Horror-Genre, das in letzter Zeit ja etwas in der Krise steckt:

Today it’s all about bombast, shouting soldiers and an endless barrage of gunfire that hurts my head just thinking about it. The original Resident Evil was more powerful for being muted and subtle, rather than the in-your-face attempts at horror I see on a yearly basis.

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