GameCamp Munich

von in Zock & Work
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Bei Game-Veranstaltungen denken gerade vermutlich alle an die gamescom 2012, kurz danach findet in München ein nicht minder interessantes Event statt, das sich zumindest die Leute aus München und Umgebung nicht entgehen lassen sollten. Die Rede ist vom GameCamp Munich, das am 1. und 2. September in der MD.H München abgehalten wird. Das GameCamp ist ein Barcamp, also eine Unkonferenz, mit dem Thema “Videospiele”. Es wird jede Menge Sessions zum Thema “Videospiele” geben und Entwickler, Journalisten und andere aus der Gamesbranche geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

Für die schnellen unter euch wird am Freitag vor dem GameCamp (31. August) der Film INDIE GAME: THE MOVIE – A VIDEO GAME DOCUMENTARY im Kino gezeigt. Hierfür stehen nur 70 Tickets zur Verfügung, für das gesamte GameCamp gibt es insgesamt 200 Karten.

Hier geht’s zur Facebook-Seite des GameCamp und hier zur (kostenlosen) Anmeldung.

[52 Games] Thema 29: Elektrizität

von in 52 Games
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Kurz bevor sich ein Großteil von uns nach Köln aufmacht, um eine hoffentlich wunderbare gamescom zu erleben, sei euch pünktlich zum Messestress noch das neue Thema gegönnt.
»Ausdauer« habt ihr ja schon in der vergangenen Woche bewiesen, sodass eine Doppelbelastung mit 52 Games und dem Klassentreffen ja dank massiver Vorbereitung keine Probleme mehr darstellen dürfte. Das neue Thema lautet:

Elektrizität

Erst Ausdauer beweisen und nun eine ganze Woche lang unter Strom stehen? Die Anforderungen werden härter! Berichtet von euren Erlebnissen mit der Elektrizität! Irgendwo zwischen mächtigen Redstone-gesteuerten Bauten, Donnerball und Elektroblitz liegt auch eure Anekdote vergraben.

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Sich nicht von kleinen Dingen aufregen lassen… Wie zum Beispiel, dass euch der ZwOflash diesmal mit einer winzig kleinen Verspätung erreicht. Oder dem Umstand, dass es vor einem Großereignis wie der gamescom, die ja bekanntlich schon in einer Woche an unsere Türen klopft, im Vergleich zu sonst nicht vor riesigen Stories wimmelt, befinden sich die meisten Publisher doch immernoch in der Nachbearbeitung der E3 oder aber sind in den letzten Zügen mit der Planung der Messe in Köln beschäftigt. Trotzdem: Auch kleinere Neuigkeiten können manchmal sehr hohe Wellen schlagen und derer gibt es diesmal einige. Legen wir los!

Top-Story

Nicht wirklich News im eigentlichen Sinne, sind diese Woche mehrere sehr schöne Artikel erschienen, die sich mit dem Leben und Wirken von Indie-Entwicklern auseinander setzen. Wie wir alle wissen, ist die Indieszene für Games als Medium das, was der Besiedlung des Westens für die USA war (die unschöne Sache mit den Reservaten für Ureinwohner mal nicht mitgezählt): Ein Aufbruch ins Ungewisse, das Abenteuer, sich selbst etwas aufzubauen und wirklich etwas denkwürdiges zu vollbringen, oder aber beklagenswert zu scheitern und vor den Scherben der eigenen Träume zu stehen. »Living the Dream: Arcen Games and the Indie Recipe«, erschienen hier, ist zum Beispiel einer der Artikel, der sich mit der Odyssee des Entwicklers von »AI War: Fleet Command« auseinander setzt und in dem Designer Chris Park die Leser an seiner Philosophie teilhaben lässt:

“The key thing is not to be designing from a position of fear. That leads to very conservative, derivative games. You must start from the assumption that “if I can make something that I feel is fine and good and that I love, at least some others will also love it.”

Ich finde den Artikel deswegen so interessant, weil er zwei Dinge aus erster Hand veranschaulicht:
1. Es wird für Indieentwickler immer schwieriger, sich durch neue, vor allem auch mit bescheidenen Mitteln durchführbare Ideen, von der Masse abzuheben. 2. Der Konkurrenzdruck in der Indieszene steigt, je weiter sie wächst und das Risiko des Scheiterns wird größer. Viele Spieler, aber auch viele zukünftige Entwickler, machen den Fehler zu glauben, dass es einfach sei mit einem Indietitel einen Profit zu erzielen, wenn es nur halbwegs erfolgreich ist. Was die bloßen Entwicklungskosten angeht, ist das sicherlich auch richtig, aber nicht, wenn man die Zeit mit einrechnet, die man mit der Entwicklung verbringt. Man muss ja unterdessen schließlich auch von irgendetwas leben. Jeder von euch, der den Gedanken in sich trägt, eventuell sein eigenes Spiel zu entwickeln, und »Indie Game: The Movie« noch nicht gesehen hat, sollte sich den Text unbedingt zu Gemüte führen, wenn er wissen möchte, was für Herausforderungen auf ihn oder sie warten.

Quelle: gameinformer.com

Aus dem Text wird auch klar, dass digitale Vertriebswege, insbesondere »Steam«, aus Sicht der Entwickler immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das findet im Übrigen auch Jason Rubin (siehe Bild), der amtierende Präsident von THQ, der in diesem Interview mit gameinformer.com unter anderem auch auf den Umstand eingeht, dass digitale Vertriebswege für ein ebenes Spielfeld sorgen, in denen auch kleinere Titel den größeren das Wasser abgraben können. Rubin dazu:

As time progresses, the entire industry will move closer to what we see in the PC model emerging now, which is a lot of different-sized games and different types of games that all get a place in the sun because you can buy things that aren’t $60 boxed goods. If you look at something like Portal, an excellent game that clearly is not a Call of Duty or Grand Theft Auto, bingo. If you look at World of Tanks or League of Legends, there’s any number of these games that are not competing on a graphic level.

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[52 Games] Thema 28: Ausdauer

von in 52 Games
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Bereits zum 28. Mal seid ihr hier zu einem neuen Thema herzlich willkommen! Die vergangene Woche hat wohl viele tief sitzende Wunden aufgerissen. Teils hoch emotional und erschaudernd waren eure Beiträge zum Thema »Horror«.
Art und Weise wie ihr euch an das Thema herangetraut habt unterschieden sich enorm. Gerade dieser Umstand macht dieses Projekt so spannend. Manch ein Gamer leidet mit den eigentlich hoffnungslos unterlegenen Protagonisten mit, und andere beschweren sich (völlig zurecht) über übertriebenes Button mashing. Der Horror hat viele Gesichter!

Das neue Thema lautet:

Ausdauer

Ja, Ausdauer. Ausdauer zeichnet sich zunächst einmal dadurch aus, dass es ganz wunderbare Menschen gibt, die Woche für Woche bei einem Projekt namens 52 Games teilnehmen. Wie ausdauernd seid ihr darüber hinaus, wenn es wirklich ums Spielen geht? Spielt ihr dasselbe Spiel noch x-mal durch, um alle Achievements freizuschalten? Sammelt ihr immer alle Sterne/Tauben/Sonderpunkte ein? Haltet ihr nach einem Frustrationsmoment debakulösen Ausmaßes auch weiterhin durch, bis das Spiel bezwungen ist? Welches Spiel hat euch jemals das größte Maß an Ausdauer abverlangt? Ihr habt eine Woche Zeit und wisst, was zu tun ist!

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ZwOflash #2: Shiny, little boxes

von in News
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Es ist Hochsommer und in vielen Teilen Deutschlands ist es unglaublich sonnig und heiß. So nett Fleisch grillen, leicht bekleidete Menschen und die frische Luft zwischendurch auch sein mögen, irgendwann sehnt man sich bei über 30°C dann doch nach der schattigen Kühle eines klimatisierten Raumes, einem eiskalten Getränk und einem Zeitvertreib, bei dem man so wenig schwitzt wie möglich. Am Besten mit einem Controller oder einem Keyboard in der Hand. Willkommen zum zweiten ZwOflash!

Die Top-Story

Wie bereits in der letzten Woche macht die Android-Konsole »OUYA« auch diesmal von sich reden. Nach einem Moment des Erstaunens über eine neue Konsole, gefolgt einer Art Anti-Hype, der die Gemüter gespalten hat – sowohl bei Spielern, als auch in der Presse – kommen immer mehr neue Nachrichten ans Licht. In einem interessanten Artikel vom Escapist Magazine heißt es dazu:

Many people were reticent to go on the record about Ouya, which I think is fair considering the hype around the machine. Anyone predicting a dire end to the console stands to look pretty foolish if it becomes a smash hit, but anyone talking about Ouya as a possible competitor to The Big Three is going to have egg on their face if the console crashes and burns or, worse yet, never actually materializes.

Inzwischen ist bekannt geworden, dass der kleine Silberwürfel bei seinem Release über eine direkte Anbindung zum Game-Streaming-Service OnLive verfügen wird. Das ist insofern eine bedeutende Neuigkeit, als dass der Konsole damit eine riesige Bibliothek an Titeln von kleinen und großen Entwicklern zur Verfügung stehen wird und ihre, verglichen mit Gaming-PCs und gängigen Konsolen, eigentlich recht bescheidenen Hardware-Spezifikationen fast in den Hintergrund treten. Sämtliche Spiele werden nämlich auf den Servern von OnLive verarbeitet und gerendert, während man sich am Bildschirm quasi einen Livestream des eigenen Spiels anschaut. Ein anderer Artikel im Escapist geht dazu mehr ins Detail:

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