[52 Games] Thema 41: Liebe

von in 52 Games
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Guter »Humor« zeichnet sich durch viele Facetten aus. Dies hat die vergangene Woche gezeigt. Szenen, die bewusst lustig sein wollen, bringen viele Konsumenten von Videospielen nicht zwangsläufig zum Lachen. Oft sind es nicht sofort ersichtliche Elemente, die dann besonders pikant werden, wenn sie auch mal zufällig entstehen. Gerne darf es aber auch mal richtig flacher, tiefschwarzer Humor sein. Man spielt schließlich nicht, weil man alles politisch korrekt erleben will. Gespielt wird aus Passion, Leidenschaft und auch (Achtung! Schlechte Überleitung zum neuen Thema..) aus

Liebe

L’amour soll also das neue Thema für die kommende Woche sein. Dieses darf natürlich wie immer frei interpretiert werden. Gab es Szenen aus Videospielen, die euch vor triefender Romantik zu Tränen rührten? Könnt ihr dem Thema überhaupt etwas abgewinnen? Wenn nicht, warum eigentlich? Sind Spiele überhaupt die richtige Bühne für große Gefühle? Habt ihr gar euren Partner über die Zockerei kennengelernt? Plaudert gerne aus dem Nähkästchen. Die Bühne gehört eine Woche lang den Romantikern!

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Wreck-It Ralph, der Bösewicht des Arcade-Klassikers »Fix-It Felix Jr.« hat schon lange genug von seinem Job. Jeden Tag, sobald die Litwak’s Arcade geöffnet wird, in der sein Spielautomat steht, muss Ralph (John C. Reilly) das gleiche Appartementhaus zerstören, nur um zuzusehen, wie Felix (Jack McBrayer) alles wieder repariert. Am Ende des Tages feiern sie alle Felix und Ralph schmeißen sie vom Dach des Hauses in den Matsch, wo er sich dann alleine zum Schlafen in seinen Haufen aus Backsteinen zurückzieht. Doch diese Nacht ist anders als die bisherigen. Es ist das 30-jährige Jubiläum des Spiels, alle feiern mit Felix, doch Ralph hat niemand eingeladen. In einer hitzigen Diskussion mit Felix und den Hausbewohnern beschließt Ralph, eine Medaille zu gewinnen, um zu beweisen, dass auch ein „Bad Guy“ was wert ist.

Des Nachts, wenn die Arcade geschlossen ist und die Spiele ausgeschaltet sind, vertreiben sich die Charaktere gerne die Zeit in anderen Spielen, trinken ein Bier in Root Beer Tapper oder versammeln sich – im Falle von Ralph – im Pac-Man-Spiel zum Treffen der Anonymen Bad-Guys. Da wird gepredigt, sein Dasein als Bösewicht zu akzeptieren, doch das ist keine Option für Ralph. Er schleicht sich in das Game »Hero’s Duty«, bei dem es für das Erklimmen eines Turmes das Objekt von Ralphs Begierde gibt: eine Medaille. Dem im Weg stehen nur die fiesen Cy-Bugs – die insektenartigen Gegner des Spiels – und die Anführerin der Soldatentruppe, Sergeant Calhoun (Jane Lynch). Zwar bekommt Ralph seine Medaille, aber welche Auswirkungen sein Vorhaben auf die restlichen Games der Arcade haben würde, hat er nicht bedacht. Bei der morgendlichen Eröffnung der Arcade steht Fix-It Felix Jr. ohne Antagonist Ralph da und das vermeintlich defekte Spiel steht kurz vor der endgültigen Abschaltung. Außerdem ist einer der Cy-Bugs Ralph in ein fremdes Spiel, das zuckersüße Japano-Kart-Game „Sugar Rush“, gefolgt. Dem droht nun die Zerstörung durch die Cy-Bugs, da diese sich rasend schnell vermehren können.

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Papo & Yo: Vander’s Game

von in Reviews
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Papo & Yo ist ein Autorenspiel, in dem Vander Caballero seine Kindheit aufarbeitet, in der er regelmäßig von seinem Vater im Suff verprügelt wurde. Dieser drastische Hintergrund lädt zu einer recht emotionalen Auseinandersetzung mit dem Spiel ein, die üblichen Disziplinen wie Spielmechanik und Grafikdetailreichtum eher zu ignorieren und sich primär mit der Intention des Autors zu befassen. So zu beobachten bei Volker, der das Spiel zum Anlass nahm, seinen eigenen Ex-Alkoholkonsum noch einmal zu reflektieren oder anderswo, wo dem britischen Spielmagazin EDGE gleich die komplette Kompetenz zur Meinungsbildung abgesprochen wurde, nachdem sie unter Berücksichtigung aller Umstände das Teil dann doch eher mau fanden.

Ich finde es immer spannend, wenn verschiedene Leute unterschiedliche Ansprüche an ein Spiel stellen. Ob sie eher die persönliche Handschrift des Autors lesen, oder stumpf das Preis-Leistungs-Verhältnis in Spielstunden erbsenzählen, natürlich nicht ohne Kinokartenvergleich. Was mich betrifft, so lässt mich hinsichtlich der Spielbewertung Señor Caballeros Geschichte relativ kalt. Das meine ich nicht böswillig und ich kann mir auch sehr plastisch vorstellen, wie schrecklich so eine Kindheit sein muss, aber es reicht nicht aus, um das Spiel emotional an mich zu binden. Das mag zum einen an meiner (etwas zu) behüteten Kindheit liegen, in der die Propaganda meiner Eltern kontra jegliche Droge extrem gut gefruchtet hat – ich habe mit 18 mein erstes Bier getrunken, fühlte mich dabei wie Christiane F. aus „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und mit 25 hat es mir erstmals geschmeckt.

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Review: Dishonored

von in Reviews
3

Es gibt leider viel zu wenige Steampunkspiele. Dabei ist das Szenario doch eigentlich ziemlich cool: Stilvolle Klamotten aus der Jahrhundertwende, Dampftechnologie, Teslaspulen an jeder Ecke und völlig abgedrehte Maschinen. Mal abgesehen von »Arcanum – Of Steamworks and Magick Obscura« und der »Thief«-Reihe ist das Angebot allerdings hauchdünn und die eben genannten Beispiele haben schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel. Bis jetzt! Seit dem 11.10. gibt es nämlich Dishonored für den PC und Konsolen.

Der „Dishonored-Marine“

In unserer »Dishonored«-Preview von der diesjährigen gamescom habe ich ja schon gesagt, dass ich große Hoffnung und Erwartungen für dieses Spiel hege, aber auch die Befürchtung, dass der stumme Protagonist der wirklichen Gaming-Glorie einen leichten Abbruch tun könnte. Ganz so schlimm ist es dann nicht geworden, aber verglichen mit Garrett aus dem großen Vorbild »Thief«, wie das Team von Arkane selbst zugegeben hat, bleibt der magische Attentäter Corvo doch ein wenig blass. Alles, was man von ihm erfährt, ist, dass er der oberste Leibwächter der Herrscherin des Stadtstaates Dunwall war, bis diese am Anfang des Spiels einem Komplott zum Opfer fiel, zu dessen Sündenbock Corvo gemacht wird. Die wenigen verbliebenen Loyalisten befreien ihn nach sechs Monaten aus dem Gefängnis, eine Art Dämon verleiht ihm magische Fähigkeiten und danach ist es seine Mission die Verschwörer zur Strecke zu bringen und seinen Namen wieder rein zu waschen. Ich verstehe, dass manche Entwicklerteams der Meinung sind, dass ein stummer Held es leichter für Gamer macht, sich mit dem Protagonisten zu identifizieren, aber ich glaube, das stimmt nicht. Gerade der Hauptcharakter sollte doch genau das am meisten haben – Charakter. Die größten und beliebtesten Spielehelden der Geschichte waren alle nicht stumm (von der 8 bis 16-Bit-Ära mal abgesehen, denn da gab es ja eh keine Sprachausgabe): Solid Snake, Dante, Max Payne, Garrett, Kratos. Niemand erinnert sich an Doom, weil es so cool war, dass der Marine die ganze Zeit die Klappe gehalten hat!

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Die große Horrornacht ist da! Oder wie ich sie nenne: Die schönste Zeit des Jahres. Überall Kürbislaternen, Zombies und Partys! Bevor ein großer Teil von uns sich morgen allerdings ans Aufräumen macht und wegen der Süßigkeiten und der Feten ein paar Magentabletten einschmeißen muss, gibt es jetzt erst mal brav den ZwOflash für die 44. Kalenderwoche. Damit ihr auch weiterhin den Überblick behaltet. Auf geht’s!

Skurriles


Lange kann es nicht mehr dauern bis Universitäten endlich richtige Magie als Studiengang anbieten! Zumindest sind wir dem Reallife-Hogwarts einen Schritt näher, denn an der englischen Rice University ist Bethesdas »Skyrim« integraler Bestandteil eines Englischseminars über Fantasy als Medienphänomen, wie killscreendaily.com berichtet.

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