gc2012: Chaos Chronicles

von in Features
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Wenn man in einem Raum kommt und auf dem Tisch Originalversionen von Spielen wie »Ultima V«, »Dungeon Master« und »Eye of the Beholder« liegen, dann fühlt man sich als Hardcore-RPGler der alten Schule direkt wie zu Hause. Was mich in meinem ersten Termin erwartete? CHAOS CHRONICLES, ein deutsches RPG, welches sich bewusst als Hommage an klassische Western-RPGs versteht.

Der bayrische Entwickler Coreplay hat sich ein wirklich großes Ziel geschaffen: Die Wiederbelebung des klassischen, runden- und party-basierten RPGs und heute hatte ich die Möglichkeit einen ersten Blick auf das Werk zu werfen. Der 10 Jahre jüngere Freddi in mir ist seit heute voller Vorfreude auf ein Spiel, von dessen Existenz er vor 2 Tagen nicht einmal wusste.

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ZwoFlash #4: Die Ruhe vor dem Sturm

von in News
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Ich sitze auf meinen gepackten Koffern und wippel nervös mit den Füßen*, denn eine spannende Woche steht bevor. Am Mittwoch öffnet die »gamescom« zum vierten mal ihre Pforten. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die weltgrößte Konsumentenmesse nach Absagen von Größen wie Microsoft und Nintendo, sowie einem eher mäßigen Spiele-Line-up, auch in diesem Jahr zu begeistern weiß. Wie Patrick Garratt von vg24/7 richtig bemerkt, darf man wohl vor allem auf Sony gespannt sein. Die dürften sich, neben ihren kommenden PS3 Top-Titeln wie »The Last Of Us« und »Beyond:Two Souls«, wohl sehr stark auf die PS Vita konzentrieren, da es um den Handheld gerade auf der E3 eher ruhig war. Neuankündigungen sind also nicht ausgeschlossen. Außerdem, auch wenn Garratt nicht davon ausgeht, besteht noch die Möglichkeit, dass eine günstigere Version der PS3 und Preiskürzungen bei der Vita angekündigt werden. Ich persönlich empfehle euch einen Besuch bei Ubisoft und Warner, denn auch wenn Nintendo nicht zugegen sein wird, ihre neue Konsole wird es. Die Franzosen von Ubisoft stellen ihren »WiiU« Launchtitel »ZombieU« vor, Warner bringt eine für die WiiU überarbeitete Fassung von »Batman Arkham City« mit. Bevor es mich und wohl viele von euch in die Domstadt zieht, lohnt es sich aber noch mal einen Blick auf Neuigkeiten und der vergangenen Tage zu werfen.

Die Top Story

Bleiben wir beim Thema Messe: Auf Kickstarter findet sich derzeit ein Projekt, das sich »GaymerCon« nennt und die erste Spiele- & Geek Culture-Convention für die schwule Community in den USA werden soll. Diesen Beitrag weiterlesen »

GameCamp Munich

von in Zock & Work
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Bei Game-Veranstaltungen denken gerade vermutlich alle an die gamescom 2012, kurz danach findet in München ein nicht minder interessantes Event statt, das sich zumindest die Leute aus München und Umgebung nicht entgehen lassen sollten. Die Rede ist vom GameCamp Munich, das am 1. und 2. September in der MD.H München abgehalten wird. Das GameCamp ist ein Barcamp, also eine Unkonferenz, mit dem Thema “Videospiele”. Es wird jede Menge Sessions zum Thema “Videospiele” geben und Entwickler, Journalisten und andere aus der Gamesbranche geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

Für die schnellen unter euch wird am Freitag vor dem GameCamp (31. August) der Film INDIE GAME: THE MOVIE – A VIDEO GAME DOCUMENTARY im Kino gezeigt. Hierfür stehen nur 70 Tickets zur Verfügung, für das gesamte GameCamp gibt es insgesamt 200 Karten.

Hier geht’s zur Facebook-Seite des GameCamp und hier zur (kostenlosen) Anmeldung.

[52 Games] Thema 29: Elektrizität

von in 52 Games
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Kurz bevor sich ein Großteil von uns nach Köln aufmacht, um eine hoffentlich wunderbare gamescom zu erleben, sei euch pünktlich zum Messestress noch das neue Thema gegönnt.
»Ausdauer« habt ihr ja schon in der vergangenen Woche bewiesen, sodass eine Doppelbelastung mit 52 Games und dem Klassentreffen ja dank massiver Vorbereitung keine Probleme mehr darstellen dürfte. Das neue Thema lautet:

Elektrizität

Erst Ausdauer beweisen und nun eine ganze Woche lang unter Strom stehen? Die Anforderungen werden härter! Berichtet von euren Erlebnissen mit der Elektrizität! Irgendwo zwischen mächtigen Redstone-gesteuerten Bauten, Donnerball und Elektroblitz liegt auch eure Anekdote vergraben.

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Sich nicht von kleinen Dingen aufregen lassen… Wie zum Beispiel, dass euch der ZwOflash diesmal mit einer winzig kleinen Verspätung erreicht. Oder dem Umstand, dass es vor einem Großereignis wie der gamescom, die ja bekanntlich schon in einer Woche an unsere Türen klopft, im Vergleich zu sonst nicht vor riesigen Stories wimmelt, befinden sich die meisten Publisher doch immernoch in der Nachbearbeitung der E3 oder aber sind in den letzten Zügen mit der Planung der Messe in Köln beschäftigt. Trotzdem: Auch kleinere Neuigkeiten können manchmal sehr hohe Wellen schlagen und derer gibt es diesmal einige. Legen wir los!

Top-Story

Nicht wirklich News im eigentlichen Sinne, sind diese Woche mehrere sehr schöne Artikel erschienen, die sich mit dem Leben und Wirken von Indie-Entwicklern auseinander setzen. Wie wir alle wissen, ist die Indieszene für Games als Medium das, was der Besiedlung des Westens für die USA war (die unschöne Sache mit den Reservaten für Ureinwohner mal nicht mitgezählt): Ein Aufbruch ins Ungewisse, das Abenteuer, sich selbst etwas aufzubauen und wirklich etwas denkwürdiges zu vollbringen, oder aber beklagenswert zu scheitern und vor den Scherben der eigenen Träume zu stehen. »Living the Dream: Arcen Games and the Indie Recipe«, erschienen hier, ist zum Beispiel einer der Artikel, der sich mit der Odyssee des Entwicklers von »AI War: Fleet Command« auseinander setzt und in dem Designer Chris Park die Leser an seiner Philosophie teilhaben lässt:

“The key thing is not to be designing from a position of fear. That leads to very conservative, derivative games. You must start from the assumption that “if I can make something that I feel is fine and good and that I love, at least some others will also love it.”

Ich finde den Artikel deswegen so interessant, weil er zwei Dinge aus erster Hand veranschaulicht:
1. Es wird für Indieentwickler immer schwieriger, sich durch neue, vor allem auch mit bescheidenen Mitteln durchführbare Ideen, von der Masse abzuheben. 2. Der Konkurrenzdruck in der Indieszene steigt, je weiter sie wächst und das Risiko des Scheiterns wird größer. Viele Spieler, aber auch viele zukünftige Entwickler, machen den Fehler zu glauben, dass es einfach sei mit einem Indietitel einen Profit zu erzielen, wenn es nur halbwegs erfolgreich ist. Was die bloßen Entwicklungskosten angeht, ist das sicherlich auch richtig, aber nicht, wenn man die Zeit mit einrechnet, die man mit der Entwicklung verbringt. Man muss ja unterdessen schließlich auch von irgendetwas leben. Jeder von euch, der den Gedanken in sich trägt, eventuell sein eigenes Spiel zu entwickeln, und »Indie Game: The Movie« noch nicht gesehen hat, sollte sich den Text unbedingt zu Gemüte führen, wenn er wissen möchte, was für Herausforderungen auf ihn oder sie warten.

Quelle: gameinformer.com

Aus dem Text wird auch klar, dass digitale Vertriebswege, insbesondere »Steam«, aus Sicht der Entwickler immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das findet im Übrigen auch Jason Rubin (siehe Bild), der amtierende Präsident von THQ, der in diesem Interview mit gameinformer.com unter anderem auch auf den Umstand eingeht, dass digitale Vertriebswege für ein ebenes Spielfeld sorgen, in denen auch kleinere Titel den größeren das Wasser abgraben können. Rubin dazu:

As time progresses, the entire industry will move closer to what we see in the PC model emerging now, which is a lot of different-sized games and different types of games that all get a place in the sun because you can buy things that aren’t $60 boxed goods. If you look at something like Portal, an excellent game that clearly is not a Call of Duty or Grand Theft Auto, bingo. If you look at World of Tanks or League of Legends, there’s any number of these games that are not competing on a graphic level.

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