++++++++++ WICHTIGE PRESSEMITTEILUNG ++++++++++

Liebe Leser,

Bedauerlicherweise müssen wir an dieser Stelle kursierende Gerüchte um einen partiellen Rücktritt von Kristin Knillmann bestätigen.

Nachdem der obligatorische sportmedizinische Check bereits vollzogen wurde, wird sie sich in Zukunft dem FC IDG München in der Spezial-Einheit High5 anschließen. Den Sportfreunden ZwO bleibt sie allerdings weiterhin als gute Seele und Strategin erhalten – und sicher wird sie sich hin und wieder auch zu einem Gastspiel hinreißen lassen.

Wir wussten immer, dass wir unser Jahrhundert-Talent nicht ewig an den Verein binden können. Bei einem Angebot aus München konnten wir finanziell einfach nicht mithalten. Kristin wünschen wir an ihrer neuen Wirkungsstätte alles erdenklich Gute. Ferner sind wir davon überzeugt, dass sie in ihrem neuen Umfeld die besten Bedingungen vorfindet, um bald auch internationale Titel in die bayrische Landeshauptstadt zu holen.

hieß es aus Vorstandskreisen.

Die Sportfreunde ZwO reagierten aber prompt auf diesen Umstand und können bereits heute Spekulationen um personellen Ersatz im Keim ersticken. Nach einem ausgiebigen Probetraining geben wir bereits jetzt stolze drei Neuverpflichtungen bekannt, die für einen positiven Umbruch im Team sorgen sollen:

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24 Jahre sollten vergehen, bis ich zum ersten Mal die Gelegenheit hatte »The Great Diana Sisters« zu spielen. Jener Platformer von dem man immer nur hörte, dass er ein ganz dreister »Mario Bros.«-Klon sei, dessen Distribution von »Nintendo« gestoppt wurde. Natürlich wusste ich wie das Spiel aussah und gelegentlich, wenn man auf dem Schulhof mal wieder mit Nerdwissen prahlen wollte, kam dieses Spiel zur Sprache, ohne dass es von uns je einer gespielt hatte. Warum auch? Nintendo-Konsolen waren in meinem Freundeskreis üppig vorhanden und so hatten wir jederzeit Zugang zu einer breiten Palette von Mario-Titeln. Und sowieso: Mädchen interessierten uns in dem Alter doch eh noch nicht, da machten wir auch für die namensgebende Giana und ihre Schwester keine Ausnahme. In den Herzen vieler Retroliebhaber, die vermutlich auch ein bis drölfzig Jahre älter sind als ich, gab es aber immer einen Platz für das verstoßene und von der Nintendo-Generation vergessene Geschwisterpaar. Mein erstes Date mit den beiden Schwestern hatte ich dann vor ein paar Jahren auf der gamescom am Retrostand und ich bereute nicht, bisher nur mit schmierigen italienischen Klempnern geflirtet zu haben.

Über die Jahre erschienen neben einer offiziellen (1989), auch diverse Bootleg-Fortsetzungen, dann in den Nullerjahren, nachdem die Lizenz irgendwann beim deutschen Entwickler Spellbound landete, ein offizieller Nintendo-DS Ableger (oh, the irony) und eine iPad Variante. Mittlerweile sind die beiden XX-Chromosomenträger bei Indie Entwickler Black Forest Games angekommen, dessen Team sich zum größten Teil aus ehemaligen Spellbound Mitarbeitern zusammensetzt, und erleben im 2D Platformer Giana Sisters: Twisted Dreams ein neues, gar nicht mehr so retromäßiges Abenteuer.

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[52 Games] Thema 42: Objektophilie

von in 52 Games
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Was ich an Videospielen Liebe,
weshalb ich wie besessen Medien schiebe,
warum ich bei Apokalypsen stets zuhause bliebe,
sind Achievements Geschichten für die Erfüllung meiner Spieletriebe!

So viel zum Thema »Liebe« von mir. In der vergangenen Woche schluchzte und frohlockte es bei den Teilnehmern dieses Projektes und passende Titel für wohlige Empfindungen wurden brüderlich-platonisch geteilt. Hach.. <3
Genug Romantik, kümmern wir uns um seltsam anmutende neue Themen. Immerhin arbeiten wir nun an den letzten 10 Beiträgen dieses Projektes. Ist doch auch etwas. Was haltet ihr zum Beispiel von..

Objektophilie

Na? Bekannt? So unromantisch geht es gar nicht weiter. Objektophilie bezeichnet die Liebe zu Gegenständen bzw. leblosen Dingen im Allgemeinen. Worauf ich hinaus will: In vielen wunderbaren Spielen, die wir alle schon hinter uns haben, haben wir eine wahrscheinlich enorm große Anzahl von Gegenständen gefunden. Seien es Waffen, Rüstungsteile, Seile, Goldmünzen oder auch Portalschleudern. In Zeiten der Wegwerfgesellschaft fordere ich: Zeigt eure Liebe zu eurem favorisierten Item. Wenn noch nicht geschehen, gebt ihm einen Namen und erzählt von euren Heldentaten, die ihr schon gemeinsam vollbracht habt. Hooah!
Alternativ könnt ihr natürlich auch einfach nur die Eigenschaften eures teuersten Items aus Diablo aufzählen. Das passt schon.

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ZwOflash #14: Ashes to ashes…

von in News
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Es ist ein bisschen, als befänden wir uns momentan auf einer Achterbahn genau am höchsten Punkt, kurz bevor es runtergeht. Nicht in dem Sinne, dass es bergab geht, sondern genau im Gegenteil: Eine Mischung aus Vorfreude und Hibbeligkeit (Gibt es das Wort überhaupt?). In den kommenden Wochen und Monaten kommt noch einiges an coolem Zeug raus, sodass man nicht so richtig weiß, was man als erstes mitnehmen soll, wenn man in den Laden rennt und brüllt „SHUT UP AND TAKE MY MONEY!!!“. Bis dahin gibt es jetzt erst mal den vierzehnten ZwOflash. Viel Spaß!

Aus der Industrie

Wir fangen an mit einer kleinen, aber sehr traurigen Meldung von unserer inländischen Presse, namentlich gamestar.de: Nach der Übernahme von Lucas Arts durch Disney soll angeblich die Ausrichtung der Firma grundlegend geändert werden. Die aktuell in der Entwicklung befindlichen Titel, zB. »Star Wars 1313«, sollen zwar noch fertig gestellt werden, aber danach werde man sich auf die Entwicklung von Mobile- und Socialgames konzentrieren. I’m calling it now: Machs gut, Guybrush Threepwood! Adieu, Kyle Katarn! Vaya con dios, Lila Tentakel! Es war schön euch kennengelernt zu haben… Hallo »Tiny Towers«-Klon mit »Star Wars«-Referenzen (Klon… *badumm-tsscchh*). Yay.

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Theater und Coop-Multiplayer ist eine Mischung, die ich nie erwartet hätte, mal zu erleben. Theater und Coop, kann das überhaupt funktionieren? Dieses Experiment hat die Künstlergruppe machina eX mit ihrer Produktion »15.000 Gray« bereits 2011 zuerst in Berlin und dann deutschlandweit gewagt und macht aktuell im Rahmen des Projekts »Game ON Stage« Station im FFT Düsseldorf.

Professor Hövel hat sich einer bahnbrechenden Idee gewidmet: Mit seinem Team probiert er, durch Versuchen an Ratten, dem Menschen die Immunität gegenüber Radioaktivität anzueignen. Eines Morgens finden ihn allerdings seine Assistenten mit einer Bombe um den Bauch und bewusstlos in seinem Labor vor. An diesem Punkt springen die Zuschauer ein und versuchen gemeinsam mit den Assistenten herauszufinden, was passiert ist und wie die Situation bereinigt werden kann.
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