Review: Cars 2 – Das Videospiel

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Cars, der siebte Film aus dem Hause Pixar, gilt für viele als der schwächste Film des Animationsstudios (der einzige, der bei Rotten Tomatoes weniger als 90% hat). Die Fortsetzung, die seit vorgestern im Kino läuft, wird vermutlich auch nicht allzu viele neue Oscars zu dem bereits 26 Stück umfassenden Haufen beitragen -- und trotzdem fand ich sie ziemlich gut. Allerdings ist der schlechteste Pixar-Film immer noch ein verdammt guter Film und ein noch besserer in der Kategorie der Animationsfilme.

Cars 2: Das Videospiel, das Spiel zum Film, ist kein reines Racing-Game; die Rennen mit den bekannten Autos Lightning McQueen, Hook (im Original Tow Mater) oder dem kleinen Guido (mein persönlicher Favorit) sind in Cars 2 Teil eines Trainingsprogramms, in dem die Autos zu Agenten ausgebildet werden, um dem bösen Professor Zündapp den Garaus zu machen. Dazu begeben sich die Wagen in ein Simulationsprogramm im CHROM-Hauptquartier und durchlaufen mehrere Stufen, um zu vollwertigen Agenten zu werden. In den 6 Stufen der Simulation wechseln immer wieder mehrere Aufgaben in verschiedenen Locations (London, Radiator Springs, Ölbohrinsel, etc). Neben normalen Rennen gibt es Survival-Races, in denen man möglichst lange vor dem Professor fliehen und Items zur Stärkung des eigenen Schutzschildes sammeln muss, Arenen, in denen es gilt, 5 Wellen von gegnerischen Autos zurückzuschlagen oder Jäger-Missionen, bei denen man im Rennen so viele gegnerische Autos zerstören muss, wie in der begrenzten Zeit möglich ist. Dazu steht den mehr als 20 wählbaren Wagen ein großes Waffenarsenal zur Verfügung, wobei einzelne Waffen wie bei Mario Kart auf der Strecke eingesammelt werden müssen. Allerdings sind es hier richtige Waffen: Raketen, Maschinengewehre oder zielsuchende Minen an Stelle von roten Panzern.

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Am 19. Juli lud dtp entertainment zum Gamers Day in ihren Hamburger Büroräumen ein. Es gab The Cursed Crusade, den Arcade-Titel Awesomenauts und die Point-and-Clicks Haunted sowie Memento Mori 2 zu sehen. Dazu gab es noch ein paar leckere Kekse -- und hungrige Games-Blogger die wir sind, konnten wir natürlich nicht widerstehen. Im Folgenden nun meine kurzen Eindrücke zu den vier Games, die ich angespielt habe:

The Cursed Crusade

Das mittelalterliche Action-Adventure rund um Templer, Kreuzzüge und Flüche war für mich der Hauptgrund (neben dem Essen natürlich!), mich in das schöne dtp-Büro direkt am Goldbekkanal in Hamburg zu begeben. In The Cursed Crusade befinden wir in der Epoche kurz vor dem vierten Kreuzzug, einige Jahre nach dem dritten Kreuzzug mit Richard Löwenherz, berühmt durch Robin Hood. Bevor ich mich jetzt aber noch mehr mit falschem Geschichtshalbwissen blamiere, erzähle ich euch lieber mehr zum Spiel.

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Auch wenn jedes Jahr immer wieder etliche neue Spiele auf den Markt kommen, bleibt die Grundidee doch oft ähnlich. Aber: “Warum spielt der Mensch eigentlich?”

“Spiel ist Ordnung. Spiel ist Wagnis. Spiel ist Freiheit. Der Mensch braucht das Spiel, um seine Existenz zu erleben. Spiel mit dem Spiel. Es ist eine ernste Sache um die wahre Freude.”

Es sind ganz schön philosophische Töne, die der Theologe und Schriftsteller Gerd Heinz-Mohr anschlägt, für eine so alltägliche Erscheinung: das Spielen. Was hat es auf sich mit dem Spielen im Leben des Menschen? Eines ist zumindest klar. Das Spiel zieht sich durch alle Epochen und Völker, durch alle Kulturkreise und so manches Spiel überdauert sogar Jahrtausende.

Auch in der Tierwelt wird gespielt

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The Humble Indie Bundle #3

von in News
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Verdammt, so schnell wie die Bundles veröffentlicht werden, kann doch kein Mensch spielen. Jetzt ist das dritte Humble Indie Bundle am Start, welches eigentlich das vierte ist, allerdings hieß das letzte ja Humble Frozenbyte Bundle, deshalb ist das jetzt erst die offizielle Nummer 3.

Das Prinzip sollte mittlerweile jeder kennen: ihr bekommt 5 Indie-Games, zahlt dafür, was auch immer ihr zu geben bereit seid, bestimmt, welcher Anteil davon an die Entwickler, an die Herausgeber des Bundles und an die Organisationen Child’s Play und EFF geht.

In diesem Bundle enthalten: Crayon Physics Deluxe, Cogs, VVVVVV, Hammerfight und And Yet It Moves. Die Games laufen natürlich auf Linux, PC und Mac OS X und sind wie immer DRM-frei.

Kaufen könnt ihr das Humble Indie Bundle hier, dafür habt ihr noch 14 Tage Zeit. Also schlagt zu -- das beliebte Bundle scheint dieses Mal ein bisschen langsam anzulaufen, denn es wurden gerade mal 300 Bundles verkauft!

“Widerwärtig” nannte es die BILD-Zeitung, “geschmacklos” der Mauer-Forscher Hans-Hermann Hertle. Die Rede ist von “1378 (km)” -- einem Ego-Shooter, der die unzähligen Dramen an der Innerdeutschen Grenze zwischen DDR und BRD aufgreift.

Das Brisante dabei: Der Spieler kann nicht nur als ‘Republikflüchtiger’ versuchen, den Todesstreifen zu überwinden, sondern auch in der Rolle eines DDR-Grenzschützers Jagd auf die Flüchtlinge machen. Das Spiel wurde von dem Studenten Jens M. Stober entwickelt und sollte eigentlich zum Denken anstoßen, doch das Gegenteil war der Fall: Das Spiel sorgte bei Opferverbänden, Historikern und in der internationalen Presse für Empörung.

Q HISTORY: Bei mir am Telefon ist jetzt Linda Breitlauch, Medienwissenschaftlerin und Professorin für Gamedesign an der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf. Frau Breitlauch, die Diskussion um 1378 (km) ist sehr schnell hoch gekocht und ins Unsachliche abgeglitten. Woran lag das?

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