Review: XCOM – Enemy Unknown

von in Reviews
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Nachdem ich auf der gamescom für mich sehr überraschend gehyped wurde, war es nun am 12. Oktober endlich soweit: »XCOM – Enemy Unknown« erschien im Handel und ich konnte mich der Vereitelung einer Invasion durch Aliens nach altbekanntem Muster hingeben.


Damals hatte ich die Möglichkeit bekommen, mich eine Stunde mit dem Gameplay auseinanderzusetzen, was zwar gut war, um einen generellen Eindruck zu bekommen, aber gerade ein Spiel von den Ausmaßen XCOMs bedarf doch längerer Zeit, um Schwächen und Stärken genauer unter die Lupe zu nehmen. Hat sich also was an meiner damaligen Begeisterung geändert?
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ZwOflash #12: Süßes oder Saures

von in News
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Es ist diese Zeit des Jahres: Wir wischen die dicke Staubschicht von den Type O Negative-CDs und Grabbeltisch-Horror-DVDs, mampfen diese lustigen Gummi-Fledermäuse mit diesen Lakritz-Flügeln und schwingen mit einem irren Grinsen das am wenigsten stumpfe Brotmesser, um einem arglosen Kürbis eine Fresse in selbige zu schnitzen und aus seinen Innereien ein schmackhaftes Süppchen zu kochen. Ja, Halloween naht in großen Schritten und was würde neben all dem anderen Gedöns das Spielerherz da nicht mehr erfreuen als ein knallhartes Horrorspiel? Man hört ja allerorten, dass das frisch erschienene Resident Evil 6 für alles mögliche geeignet ist, nur nicht zum Gruseln. Ich dagegen schwitze gerade Blut und Wasser angesichts vieler Aliens und wenig Spielgeld in XCOM: Enemy Unknown und bibbere Stoßgebete, dass mein Team den nächsten Einsatz überleben möge. So könnte man Survival Horror auch definieren.

Game Development

Im eher klassischen Sinn des Genrebegriffs geht es bei Outlast zur Sache. Der Trailer lässt einem den Atem gefrieren und nimmt einem das Blut und erinnert mich spontan an das gute alte Condemned. Das Entwicklungsteam Red Barrels Games liest sich wie eine Superband, haben die Jungs doch in ihrer bisherigen Karriere an Hochkarätern wie Prince of Persia: Sands of Time, Uncharted oder Splinter Cell gearbeitet. Wir sind also gespannt, bis Halloween wird es damit jedoch nix mehr, vielmehr soll das Grauen im Sommer 2013 via Steam losgehen.

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Ich habe es noch nie so ganz einfach gefunden, über MMOs zu schreiben. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, ist jedes Spiel dieser Machart doch im Vergleich zu normalen Games sehr viel lebendiger. Organischer. Alles entwickelt sich ständig weiter, alles ist im Fluss, ist von der Community getrieben und was heute noch ein Kritikpunkt oder etwas ist, das man selbst für gut befindet, kann mit dem morgigen Contentpatch oder Bugfix schon wieder total obsolet sein. Bestes Beispiel ist diese Review hier, bei der ich einige Teile neu schreiben konnte, weil ich »Guild Wars 2« zwischendurch mal eine Zeit lang habe liegen lassen und Arena.net plötzlich zwei dicke Patches rausgehauen haben.

In Singleplayertiteln ist das einfacher. Klar, für »Skyrim« gibt es jede Menge Mods (also ist auch das irgendwo communitygetrieben, schätze ich) und für viele Spiele gibt es auch Contentpatches oder DLCs, aber trotzdem sind die Abläufe immer irgendwie die gleichen: Man hat eine fixe Kampagne, mit fixen Gegebenheiten, auch wenn es ein Sandboxspiel ist, und es gibt immer irgendein Ende der Story. Das Alleinstellungsmerkmal von MMOs ist, dass sie nicht wirklich ein Ende haben, abgesehen davon, dass man irgendwann jeden Charakter auf Maximallevel hochgezogen hat und bis zum nächsten Addon alles gesehen hat und das ist auch gleichzeitig der Grund dafür, dass ich bisher relativ wenige Spiele dieser Art gespielt habe, die mich auf längere Zeit fesseln konnten. Ausnahmen sind »World of Warcraft« (natürlich), »EvE Online« und das erste »Guild Wars«.

Overly Attached Nightelf

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[52 Games] Thema 39: Rätsel

von in 52 Games
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Wenn es etwas Schlechtes auf der Welt gibt, dann ist es »Krieg«, da sind sich fast alle einig. In der vergangenen Woche beschäftigte sich das Projekt 52 Games mit genau diesem Thema. Wenn Kriege doch so schlecht und fürchterlich sind, warum verdient allein die Videospiel-Industrie Unmengen an Geld damit? Wo ergibt sich dieser Markt? Die Beiträge der Teilnehmer bieten diesbezüglich eine interessante Sicht auf das Thema. Letztendlich geht es noch immer um die Distanz vom Spiel zum Weltgeschehen, darin ist man sich einig. Ist es okay, historische oder realistische Kriegsszenarien nachzuspielen? Da wird es schon eher kniffelig und die Meinungen gehen stark auseinander.
Fakt: Würden sich die Menschen vermehrt um den virtuellen als um den realen Krieg kümmern, wären manche Probleme schon wieder aus der Welt.
In der nun folgenden Woche kommen wird wieder von dem Thema weg. Das neue Thema:

Rätsel

Rätseln, Puzzeln, Ordnen. Spiele, die den Spieler zum Nachdenken bringen, können gleichermaßen beruhigen und verärgern. Neben klassischen Puzzlegames sind Rätsel auch ein beliebtes Stilelement in einer Vielzahl von Titeln, um eine Abwechslung von hitzigen Actionsequenzen oder langatmigen Erkundungstouren zu bieten. Benutze Buch der Witze mit Reißwolf. Nimm Lustiges Konfetti. Huiiiiii! Nicht alles ist sehr naheliegend. Welche Rätsel haben euch schon zur Verzweiflung gebracht? Wie intensiv fiel der Freudentanz nach gefundener Lösung aus? Lasst es uns wissen! Wir lesen uns an gleicher Stelle in genau sieben Tagen.

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38 Krieg: North and South

von in 52 Games, Retro
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Mein erstes “Kriegsspiel” war »North and South« auf dem C64. Das Spiel basiert auf der belgischen Comicserie Les Tuniques Bleues/De Blauwbloezen, die im Sezessionskrieg in Amerika spielt. Wer die nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen!

Im Spiel wird der amerikanische Bürgerkrieg nachgestellt, in dem Nord- gegen Südstaaten kämpften. Ziel des Spiels ist natürlich, die Überhand zu gewinnen, sprich, in den meisten Staaten die eigene Flagge wehen zu sehen. Dazu bewegt man seine Truppen rundenbasiert von Staat zu Staat. Sofern da keine gegnerische Armee stationiert ist, übernimmt man den Staat direkt. Ansonsten kommt es zur Schlacht im offenen Feld mit Kavallerie, Infanterie und Kanonen. In verschiedenen Situationen muss man in einem Sidescrolling-Level auf einem fahrenden Zug oder in einem gegnerischen Fort gegen die Zeit und gegen andere Soldaten den rechten Rand erreichen. Schafft man das z.B. im Fort, wird die gegnerische Flagge entfernt und die eigene gehisst. Als Kind dachte ich tatsächlich, dass Kriege so gewonnen werden. Die Flagge beim Gegner runterreißen und durch die eigene ersetzen. Sieg!

Dadurch, dass das Game auf einem sehr witzigen und slapstickartigen Comic basiert, ist es selbst auch eher witzig. Also nichts, was man heute als Kriegsspiel verstehen würde. Im Hintergrund passieren ständig lustige Dinge, Gegner werden wie bei Asterix in hohem Bogen weggeboxt, die Hymnen sind nicht die echten… abgesehen von den Schlachten ist »North and South« ein strategisches Brettspiel wie Stratego oder Risiko und man kann es tatsächlich so einstellen, dass man es nur als Brettspiel spielt.

North and South erschien damals für zahlreiche Plattformen, u.a. Amiga, C64 und für das NES, von dem auch der Screenshot stammt (kann man hier online spielen). Außerdem gibt es ein offizielles Remake für iOS unter dem Namen »The Bluecoats: North vs South«.

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