01 Neubeginn: New Super Mario Bros.

Kristin

Mit 14 war ich der festen Überzeugung, dass Videospiele etwas für kleine Kinder sind. Dass ich nach Jahren des Spielgenusses aus dem SNES und dem Game Boy herausgewachsen bin. Da das Taschengeld damals noch nicht so locker saß, wandelte ich entsprechend all mein Spielmaterial in glänzende DM-Stücke um, von denen ich heute nicht mehr weiß, in welches sporadische Hobby sie eigentlich geflossen sind. Eins war mir zu diesem Zeitpunkt jedenfalls klar: Ich bin endlich erwachsen! Den weiteren Verlauf meines Lebens hatte ich mir bereits vor meinem inneren Auge zurecht gelegt: Irgendwann würde ich auf die Schauspielschule gehen, meine Stimme trainieren, eine Lead-Position in einem Musical einnehmen.

Doch dann, Ende 2007, ich war 20 Jahre alt, lag sie plötzlich im Sterben. Der Mensch, der mein gesamtes Leben begleitet und sich immer für mich eingesetzt hatte, sollte bald von mir gehen. Ich blieb stark und hielt ihr die Hand auf dem Weg ins Licht, doch nach ihrem Tod fiel ich in ein tiefes, schwarzes Loch aus dem es keinen sichtbaren Ausweg gab. Meinem Gesicht konnte einfach kein Lächeln mehr entlockt werden, egal wie gut gemeint der Versuch auch war.

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Vertrackte Fantasie: 8 Gründe gegen Final Fantasy XIII-2

Maxx

Bevor der Shitstorm des Tages in den Kommentaren ausbricht, muss ich zu meiner Verteidigung sagen, dass ich nie wirklich viel von der Final-Fantasy-Reihe gehalten habe. In meiner Kindheit hatte ich nie die Möglichkeit für große Berührung, Teil VII und VIII waren mir für den PC zu langweilig und Crisis Core fand ich nett, die PSP nur leider zu ungeil. Wenigstens habe ich mir nachträglich die Zwischensequenzen der letzte Hälfte auf YouTube zu Gemüte geführt. Final Fantasy XIII ist dann zwar insgesamt drei mal von mir gekauft worden, hat es aber nie länger als ein paar Stunden in der Konsole ausgehalten.

Jetzt hatte ich ein paar Tage die Gelegenheit, mir den neusten Sprössling aus Japan anzuschauen und tue mich nach wie vor sehr schwer, meinen Frieden mit Final Fantasy zu finden. Anfangs war ich noch Feuer und Flamme, musste aber relativ schnell feststellen, dass auch dieser Ableger vorzeitig bei den Akten landet. Um andere vor einem Fehlkauf zu schützen, werde ich versuchen in acht Schritten die Outness von XIII-2 zu erklären und hoffe, dass mir die fanatischen Square-Enix-Fans in der Leserschaft verzeihen mögen.

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Binäres Tetris in weniger als 140 Bytes Javascript

David
aemkei hat ein vereinfachtes Tetris-Game in Javascript erstellt, und zwar in weniger als 140 Bytes. Gespielt wird mit den zwei Steinen # und ##, Drehungen gibt es keine, fünf gleiche Steine in einer Reihe und die Reihe verschwindet, ist der obere Rand erreicht, hat man verloren.
via Smashing Magazine

MEHR HEALTH BEI MUENZNACHWURF – ein Abend bei RetroGames e.V.

Fabian
Ja, Asche auf mein Haupt: Jetzt lebe ich schon das eine oder andere Jahr in Karlsruhe, meine die Stadt auch relativ gut zu kennen und trotzdem habe ich es bis letzten Dienstag nie in den RetroGames e.V. geschafft. Für diejenigen, die noch nie oder nur flüchtig davon gehört haben, hier nochmal eine kurze Zusammenfassung: Bei den Vereinsmitgliedern handelt es sich um technikbegeisterte wie verspielte Geeks, die (bevorzugt alte) Spielautomaten und Flipper sammeln, gegebenenfalls reparieren und in Schuss halten. Was für uns Zocker interessant ist: Es handelt bei den RetroGamern nicht um einen schwarzen Voodoo-Zirkel, sondern um aufgeschlossene Menschen, die freundlicherweise zweimal die Woche der untechnischen Öffentlichkeit ihre Pforten öffnen. Für einen lächerlich niedrigen Eintrittspreis von 3 EUR pro Nase darf man als Nicht-Mitglied dienstags und samstags den ganzen Abend flatratemäßig alle Automaten bespielen. Dazu gibt es günstige kalte Getränke und einen unbezahlbaren Nostalgieflash inklusive. tl;dr: Automatenspiele! Mortal Kombat, Pacman und so! Und Flipper! Soviel man will! Als ich mit zwei Freunden letzten Dienstag ankam, gerieten wir in eine größere Umräumaktion, für die sich die Mitglieder mehrfach entschuldigten - was für uns aber absolut kein Problem darstellte. Wir konnten zunächst "nur" etwa die Hälfte der Automaten ausprobieren, der übrige Bereich war abgesperrt. Als der Rest im Laufe des Abends dann schließlich geöffnet wurde, hatten wir gerade mal ansatzweise alles bis dahin verfügbare gesehen und angespielt, so dass es überhaupt nicht zu Einschränkungen kam (und selbst wenn...). Was fasziniert an Automaten denn eigentlich so? Zunächst mal waren Automatenspiele üblicherweise technisch viel besser dabei als Heimkonsolen- oder Computerspiele derselben Generation. Das liegt daran, dass eine Konsole mit den unterschiedlichsten Arten von Spielen zurecht kommen muss, also doch eher universell ausgelegt ist. Ein Automat hat den großen Vorteil, dass er in seinem Leben nur dieses eine Spiel abspielen muss, bei dem vorab jede Rechenanweisung und jedes Frame bekannt und fest definiert ist. Statt eine CPU mit vorab unbekannter Software zu füttern, konnte man hier also vieles fest verdrahten und in Hardware gießen. Zusätzlich hatten viele Automaten geile Gimmicks dabei. Lightguns, Fahrersitze mit Gaspedal, riesige Bildschirme, Force Feedback - da konnte euer Amiga und Competition Pro-Joystick zuhause nicht mithalten. Erster Publikumsmagnet war natürlich der Lightgun-Zombie-Railshooter House of the Dead. Die Knarre in der Hand verzeiht sofort alles, unter anderem um was für ein mieses Spiel es sich aus designtechnischer Sicht eigentlich handelt. Denn die unendlich vielen Continues nehmen natürlich eine Menge von dem Zauber eines Automaten: House of the Dead ist trotz oder gerade wegen tausender Tode netto in weniger als 20 Minuten durchgespielt und selbst in der kurzen Zeit recyclet das Spiel die Endgegner. Denn natürlich geht es Automaten primär darum, Dir das Geld aus der Tasche zu ziehen und so leben sie in ihrem Spielaufbau auch davon. Eine 1:1-Umsetzung wäre selbst für ein XBLA-Spiel undenkbar. Den ganzen Beitrag lesen »

[52 Games] Thema 01: Neubeginn

Kristin
Es ist soweit: Die erste Runde unseres neuen Blog-Projekts "52 Games" steht in den Startlöchern. Seit der Ankündigung vor etwa einer Woche haben sich schon mehr als 50 Teilnehmer zusammengefunden, wovon ich total überwältigt bin. An dieser Stelle ein herzliches Danke für euer Interesse an dem Projekt. Bevor wir nun endlich loslegen, möchte ich noch auf ein paar kleine Dinge hinweisen. Auf der Projektseite findet ihr eine Liste aller Teilnehmer, sowie ab kommender Woche eine Übersicht aller eingereichten Beiträge. Die Liste der Artikel aus der Vorwoche findet ihr übrigens bald auch unter dem Themenartikel am Montag. Wer Twitter nutzt und sich mit den Projektteilnehmern vernetzen möchte, darf einen Blick auf die 52-Games-Twitter-Liste werfen. Das Projekt-Hashtag lautet übrigens #52Games. Und jetzt endlich Vorhang auf für Thema 01:

Neubeginn

Und schon übergebe ich den Stift an euch: Welches Spiel fällt euch zu diesem Thema ein? Welcher Plot beschäftigt sich mit einem Neuanfang? Welches Spiel hat sich für euch nach einem Neuanfang angefühlt? Welche Serie wurde, auf gute oder schlechte Weise, neu begonnen? Wie ihr das Thema interpretiert, ist euch vollkommen freigestellt. Bitte beschränkt euch aber auf ein Spiel, eine Anekdote, eine Geschichte. Ich bin gespannt, was ihr zu erzählen habt!

Wörter raten mit Quarrel auf iOS und XBLA

David
Ich war nie ein großer Freund von Scrabble, dem Spiel, bei dem man einzelne Buchstaben vor sich liegen hat und daraus möglichst lange Wörter mit möglichst vielen, seltenen Buchstaben legen muss. Aber wie sieht es aus, wenn man Scrabble und Risiko in einen Topf wirft, bunte Animationen dazu schmeißt, das ganze ein bisschen köcheln lässt und anschließend auf sein iPad gießt? Man erhält ein erstklassiges Casual-Game, das sich hervorragend eignet, um Bahnfahrten oder Wartezeiten im Vapiano zu überbrücken (wie ihr seht, scheuen wir keine Mühe, um Games für euch zu testen). Was ist QUARREL (26 points), fragt ihr euch? Nun, Quarrel ist wie Scrabble ein Spiel, bei dem es darum geht, Wörter aus Buchstaben zu legen. Ihr selbst und eure Gegner befindet euch auf einer Insel, die in Abschnitte aufgeteilt ist, in jedem Abschnitt stehen 1-8 kleine Kerle aus eurem Team. Das Ziel ist es nun, die Bereiche der Gegner zu übernehmen. Dazu lasst ihr eure kleinen Kerle gegen kleine Kerle von gegnerischen Abschnitten antreten. Treffen zwei Parteien aufeinander, bekommen beide Spieler acht Buchstaben, um daraus ein Wort zu legen, das in der Länge der Anzahl der kleinen Kerle auf der jeweiligen Plattform entspricht. Dabei werden Punkte für die einzelnen Buchstaben verteilt und wer zum Schluss mehr Punkte hat, gewinnt und übernimmt das gegnerische Gebiet. Nach jedem Kampf werden die gelegten Wörter mit ihren Definitionen angezeigt und es werden mögliche ANAGRAMME (19 points) aufgelistet, die unter Verwendung aller acht Buchstaben hätten gelegt werden können. Den ganzen Beitrag lesen »
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Angespielt: Deponia

David
Ausnahmsweise gibt es (vorerst) mal kein ausführliches Review, sondern ein kurzer, erster Eindruck zu Daedalics neustem Adventure Deponia. Das hat ganz einfach den Grund, dass ich Deponia bis zum Release nicht durch haben werde, ihr aber gerne vorher wissen wollt, ob ihr es euch kaufen sollt. Die kurze Antwort lautet: Ja! Die lange Antwort lautet: JA!!!!! Für die ganz ausführliche Antwort muss ich ein bisschen ausholen. Deponia ist ein dystopischer Schrottplanet und der Lebensraum der Unterschicht, die ganz wie in Das fünfte Element in den unteren Etagen im Müll wohnt. Oben in Elysium leben die Menschen im Überfluss, müssen nicht arbeiten und genießen ihr Leben. Unten, im Dorf Kovaq, tut Rufus das Gleiche, nämlich nicht arbeiten und das Leben genießen. Zufrieden ist er dennoch nicht und so versucht er immer wieder aufs Neue, dem Müll zu entkommen. Das klappt auch direkt recht gut, sehr zur Überraschung der Einwohner Kuvaqs. Doch schon bald hat der tragische Held wieder Müll unter den Schuhen. Das kommt davon, wenn man ein so weiches Herz hat und sich für bedrohte Elysianerinnen einsetzt. In diesem Fall ist die hübsche Goal Ziel seiner Sehnsucht, die aus dem Organon-Kreuzer, einem vermutlich elysianischen Transportmittel auf das sich Rufus geschmuggelt hat, auf den deponischen Boden der Tatsachen fällt. Den ganzen Beitrag lesen »

Neues Blog-Projekt: 52 Games – Infos und Anmeldung

Kristin
Vor etwa einem halben Jahr entdeckte ich zum ersten Mal das Projekt 52 Songs beim Konna. Dort wurde jede Woche ein beliebiges Thema vorgeschlagen, zu dem dann alle Teilnehmer einen Blogartikel samt passendem Song und Anekdoten verfasst haben. Die "52" im Titel ist bezeichnend für den Zeitraum des Projekts: Konna und die Projekt-Teilnehmer haben sich vorgenommen, ein komplettes Jahr, also 52 Wochen lang noch mehr über Musik zu reflektieren, als sie es sonst tun. Als vor drei Wochen auch 52 Filme bei Halliway startete, ließ ich mich vom Tatendrang der beiden Blogger inspirieren und möchte mit euch nun für ein Jahr das Blog-Projekt 52 Games starten.

Worum geht es?

Jede Woche wird es ein vorgegebenes Thema (z.B. Soundtrack, Verfolgungsjagd, Neubeginn) geben und ihr seid aufgefordert, ein passendes Game auszuwählen und auf eurem Blog ein paar Zeilen darüber zu schreiben. So könnt ihr etwa kurz begründen, warum ihr diesen Titel ausgewählt habt oder eine spannende Anekdote erzählen. Dabei ist unwichtig, ob ihr einen ausführlichen Artikel schreiben möchtet, weil euch das Thema inspiriert, oder nur zwei knackige Sätze loswerden wollt. Im Vordergrund sollen euer Geschmack, eure Liebe und eure Geschichten stehen. Teilnehmen können sowohl Game-Blogger als auch ZwO-Leser, die ein Privatblog, ein Tumblr oder etwas Vergleichbares führen. Den ganzen Beitrag lesen »

Auf Achievementjagd mit dem Windows Phone Nokia Lumia 800

David
Als ich hörte, dass man für die Gagdetnight das Nokia Lumia 800 mit Windows 7.5 "Mango" testen dürfe, war ich sofort Feuer und Flamme. Alle meine Handys vor dem iPhone, was immerhin ganze zwei Stück sind, waren von Nokia, ich mag Windows und die Xbox-Live-Verknüpfung wollte ich unbedingt mal ausprobieren. Zu guter Letzt nervte mich mein iPhone 3G zunehmend und es musste langsam aber sicher eine Alternative her. Kurz darauf nannte ich ein Nokia Lumia 800 mein Eigen und - auf die Gefahr hin, wie eine Amazon-Bewertung zu klingen - die Verpackung hat mich schon direkt begeistert. Ich wollte ja ein Unboxing-Video machen, das hätte allerdings erst nach Weihnachten geklappt und so lange wollte ich das Handy dann doch nicht unangetastet lassen. Deshalb gibt es nur ein Foto und ein paar Details dazu: Neben dem Lumia 800 beinhaltete das verfrühte Weihnachtsgeschenk eine passende Hülle und noch den üblichen Kram wie USB-Kabel und Netz-Adapter zum Aufladen, Kopfhörer und eine winzige Anleitung. Endlich ausgepackt liegt das Lumia 800 gut in der Hand, die Seiten/Rückseite ist aus einem glatten, mattschwarzen Material und alles fühlt sich recht edel, stabil und gut verarbeitet an. An der rechten Seite befinden sich drei Tasten, ganz oben für lauter/leiser, darunter der An/Aus-Schalter und ganz unten der Auslöser für die Kamera, der gleichzeitig auch als Shortcut zum Kameramenü dient. Man könnte jetzt meinen, der Button läge da unten im Handballen etwas ungünstig, hält man das Lumia aber quer, liegt er direkt unter dem rechten Zeigefinger, also genau da, wo der Auslöser bei einer Kamera hingehört. Klar, fotografieren mit einer Hand funktioniert da nicht so gut, aber das funktioniert eigentlich bei keinem Handy wirklich gut. Die Kamera lässt sich außerdem auch über den Touchscreen auslösen, alles also kein Problem. Den ganzen Beitrag lesen »

Vorhang auf für Rockwork Orange

Kristin
Endlich ist es soweit: Nach wochenlangem Basteln und diversen Teasern erblickt heute das kleine Schwesterchen von Zockwork Orange das Licht der Welt. Rockwork Orange setzt sich zusammen aus 4/6 von ZwO (Maxx, Fabian, Marc und ich), sowie den Neuzugängen Konna, Hauke, Benjamin und Paul, und liefert euch ab sofort den passenden Soundtrack zu euren Lieblingsgames. Wir möchten euch fortan die schönsten Musikstücke mit auf den Weg geben, euch mehr über die Branche erzählen und eure Ohren verwöhnen. Dabei steht bei jedem Teammitglied ein vollkommen unterschiedlicher Geschmack im Zentrum, was eben genau den Reiz dieses Projekts ausmachen soll. Denn am Ende ist es unwichtig, welchen Künstler und welchen Song wir lieber mögen – die Hauptsache ist, dass uns die Musik vereint. Schaut doch direkt mal auf Rockwork Orange vorbei und folgt uns auf Twitter und auf Facebook!
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