Jahresrückblick 2012 – Teil 6/9: Joe 4

Jahresrückblick 2012 – Teil 6/9: Joe 4

Ohhh, Jahresrückblicke, die Geißel der Menschheit. Ab er da ich ja ein braver Schreiberling bin, dürft ihr euch über hochmotiviertes Geschreibsel meinerseits freuen und mein gesamtes Spektrum an stilistischen Mitteln genießen. Jawohl. Es war ein sehr gutes Jahr für Videospiele, dieses 2012…

Joes Top und Flop

Top 5 des Jahres:

Borderlands 2 // Eines der wenigen Spiele, die immer noch regelmäßig in meiner geliebten Xbox landen, und das nicht nur ob der tollen DLCs, die in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen durch den Äther gefeuert werden. Eine perfekte Mischung aus Rumgeballer, Rollenspielelementen, einem netten Grafikstil sowie einer ordentlichen Prise Humor und Selbstironie. Besonders die durchdachten Änderungen zum ersten Teil haben meinen tiefsten Respekt verdient; Die Minimap besispielsweise ist pures Gold wert. Wer das Ding noch nicht gespielt hat, der sollte 2K/Gearbox umgehend sein gesamtes Giroguthaben in den Rachen stopfen und sich das Teil zulegen.

Assassin’s Creed III (Review) // „Bist Du nicht der Wichser, der das Spiel durch den Dreck gezogen hat?“ Jawohl, das bin ich wohl. Aber auch wenn Arscharschin’s Creed III (nach Teil 1) das wohl enttäuschendste Spiel der Reihe ist, bin ich doch begeistert. Viele, viele Bugs und die zum Teil echt dämlich blöde Story lassen mich nicht den Spaß an diesem Titel verlieren. Fanboy for Life *Insert gang sign here*

Spec Ops – The Line // Mal unter uns Pastorentöchtern: Das Spiel an sich ragt mit seinem Retortengameplay kaum aus der generisch-austauschbaren Masse an Third-Person-Shootern heraus. Macht durch das ewig gleiche Spielprinzip nur bedingt Spaß und auch diese Anti-Kriegs-Sache fühlt sich sehr an den Haaren herbeigezogen an. Wer das Ding nicht zu Ende gespielt hat und sich fragt, warum der blöde Joe das Ding dann so toll findet, der sollte schnell noch mal seinen Spielstand laden und sich das Ende antun. Total gut.

Rocksmith // Ich mag Musik. Und ich mag besonders Musik mit Gitarren. Als doch einigermaßen versierter Gitarrenspieler ist dieser Titel aus dem Hause Ubisoft eine willkommene Abwechslung zu den 5-Tasten-Plastikklampfen, mit denen Normalsterbliche sich durch Guitar Hero oder Rock Band klackern.

LEGO Batman 2 // Ich glaube, ich muss hier nichts zu sagen, oder? LEGO. Und Batman. Innerhalb von drei Tagen suchtete ich diesen Titel zu 100% durch, hatte Spaß und würde es jederzeit wieder tun. Ich bereue nichts. Trotz der erstmals sprechenden Charaktere und der selbstgezimmerten (aber ins DC-Universum passenden) Story eines der besten LEGO-Spiele bisher.

// Platz 6-10: Call of Duty: Black Ops II, Risen 2, ZombiU, The Amazing Spider-Man.

Flop des Jahres:

Dishonored // Sorry, Fanboys, aber Dishonored fand ich wirklich mal so richtig kacke. Schönes Setting, interessantes Spielprinzip, aber letztendlich war’s dann doch Murks. Zumindest für mich. Ein Mal angespielt quasi unbenutzt im Regal gelandet und nie wieder angerührt fristet Dishonored nun ein Gurkendasein zwischen dem NCIS-Game und Hunted.

Game-Charakter des Jahres:

kleinerdrei_Jack

Handsome Jack (Borderlands 2) // Oh, Jack. Du brachtest mich zum Lachen, du brachtest mich zum Weinen. Besonders die deutsche Sprachversion war ungewöhnlich großartig und brachte uns einen der besten, unberechenbarsten Bösewichte EVER. Jawohl. Es tat mir fast leid, dich umgebracht zu haben.

Studio/Firma des Jahres:

Ubisoft // Die Ubis machen momentan so ziemlich alles richtig, was man richtig machen kann. Assassin’s Creed III, (fast) das gesamte Wii U-Lineup, die Ankündigung von Rayman Legends… Wer hier nicht „Hurra!“ schreit hat kein Herz und spielt FIFA. Oder Medal of Honor.

Beste App des Jahres:

Spotify // Ich weiß ja nicht, was ihr Affen so den ganzen Tag auf der Arbeit macht, aber ich höre Musik. Und für fünf Geld im Monat unbegrenzt viel dieser Musik aus einem doch relativ umfangreichen Musikkatalog hören zu können kann schon einiges. Die zusätzliche soziale Komponente durch Facebookanbindung lässt mich immer wieder neue Musik entdecken. Voll cool und so.

———-

Up and Down:

+ Die gamescom mit dem ZwO-Team. Hach, war das schön.
+ Weihnachten mit David <3 (no homo)

———-

Album des Jahres:

Lit – A View From The Bottom //  Die fünf Kalifornier hauen mit ihrem neuesten Langspieler 12 solide Rocksongs raus, die zum Teil aber leider nur noch entfernt an alte Tage („Miserable“, „My own worst enemy“ …) erinnern. Die Neufindung, die innerhalb der letzten Jahre stattfand hauchte ihrem Stil zwar neues Leben ein, aber realistisch betrachtet werden wir wohl nie wieder ein zweites A Place in the Sun zu hören kriegen. Unter diesem Aspekt betrachtet ist die neueste Lit-Scheibe eine Wohltat für die Ohren und wer genau hinhört wird Ähnlichkeiten zu den Vorgängeralben erkennen können – Plötzliche Stimmungswechsel, der gefühlvolle Druck aufs Gaspedal und bekannte Harmonien, vermischt mit einem frischen Sound.

Film des Jahres:

avengers010

Marvel’s The Avengers // Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott! Ja, ich weiß, es ist viel Bumm-bumm und Krach-Wömms, sinnlose Kackdialoge sowie einen Plott, der auf irgendeine Klowand einer Raststätte in Castrop-Rauxel gekritzelt worden sein könnte. Aber ich bin total verliebt in diesen Streifen. Hach. Avengers. <3

 

TV-Serie des Jahres:

Game of Thrones // Ja, Klappe zu, ihr Affen! Ich weiß, dass GoT (wie die Profis sagen) für die meisten hier ein alter Hut ist. Aber ich habe – als es noch ganz frisch war – die erste Episode der Serie gehasst und konnte mich nicht dazu durchringen, dem Konsum selbiger weiterhin zu frönen. Fand ich einfach kacke. Als dann aber irgendwann alle meine übrigen Serien erschöpft waren und viele, viele Menschen mich darauf hinwiesen, ich solle doch mal bitte GoT schauen, gab ich dem Drängen nach und bin jetzt Fanboy. Cool Story, Bro.

Unterm Weihnachtsbaum lag:

Gar nix. Als Millionär habe ich bereits alles was ich möchte. Außer Arkham City GOTY für Xbox 360 *hint*.

Freut sich in 2013 auf:

Rayman Legends. Tomb Raider. Watch_Dogs. Deadpool. DmC.

Vorsatz für 2013:

• Nach dem Pinkeln Hände waschen.
• In der Öffentlichkeit auch mal eine Hose anziehen
• Erst fragen, dann schießen

———-

Jahresrückblicke der anderen Team-Mitglieder:

 

Previous ArticleNext Article
Joe 'Gefahr' Uessem (Redaktion, Grafik, PR) Job: Superheld, Grafik-Designer, Unterwäschemodel, Astronaut, Jetpilot, Hirnchirurg, Archäologe Auf ZwO Experte für: Sexuelle Zweideutigkeiten Hier holt sich Joe Gaming-News: von Jörg Langer persönlich Mail: ju [at] zockworkorange [dot] com Twitter: rinderhack XBLA: SgtSpeedrock PSN: - Steam: speedrock Erstes Game: Outlaw (1976) Liebste Games: Assassin's Creed & alles was ordentlich Bumm macht. Liebste Persönlichkeit der Branche: Ron Gilbert (The Grumpy Gamer) Liebste Game-Figur: Handsome Jack, Ezio Auditore und der Lange von Tetris

4 Comments

  1. Ich kann deine Vorsätze nur unterstützen mit den Worten: Wird auch mal Zeit!
    Und die Ubis werden sich sicher freuen, dein Lob zu lesen. ;-) Außerdem bist du einer der Wenigen, die kein „The Walking Dead“ in seiner Top-10 stehen hat. Wie kommts? Noch nicht gespielt oder als „nicht gut“ befunden?

  2. TWD ist ein gutes Spiel, keine Frage. Doch falle ich nicht auf so billige Tricks rein, die mich davon ablenken sollen, dass ich eigentlich einen halbhübschen Film gucke und ab und zu mal X oder B drücke. Außerdem hab ich es noch nicht durch. ;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: