Flood the Chamber – Das besonders frustrierende Spielerlebnis?! 2

Flood the Chamber – Das besonders frustrierende Spielerlebnis?! 2

Während meines in letzter Zeit doch recht zeitintensiven Studiums sind wir zum Zwecke der Ausarbeitung eines Spielanalyse-Formblatts auf einen sehr „interessanten“ Independent-Platformer d.h. Jump’n’Run von Matt Scorah gestoßen, den ich euch nicht vorenthalten will. Es als reinen, normalen Platformer zu bezeichnen, ist eigentlich schon eine Schande, da das Spiel ungemein auf Schnelligkeit und sogar noch viel mehr auf Geschicklichkeit setzt. Die richtige Bezeichnung ist wohl eher „Präzisions-Plattformer“, denn um nichts Anderes geht es bei Flood the Chamber!

Floof the Chamber Titelscreen

Die einen werden es hassen und schon nach dem 3. oder 4. Mal Game Over auf die Escape-Taste hämmern. Die anderen dagegen werden ihre Tastatur nicht mehr zur Ruhe kommen lassen, bis sie endlich den Level bezwungen haben.
Den Level? Ja, ihr lest richtig…

Flood the Chamber besitzt zwar nur einen Level, aber dafür einen, der es wirklich in sich hat! Zumindest meine Wenigkeit hat es immer noch nicht ans Ende, geschweige denn bis zur Hälfte gepackt (okay, ich habe auch irgendwann auf die Escape-Taste gehämmert), obwohl ich wirklich so EINIGE Versuche unternommen habe. Aber jetzt erst mal zum Spiel…

Nach der kurzen Einführung in die Story des Spiels, gelangt man zum Startbildschirm, der dem Spieler einfach und schnell die Steuerungsmöglichkeiten und Regeln des Spiels erklärt. Man darf im Prinzip alles machen, man sollte es nur tunlichst vermeiden, dass einem das Wasser wortwörtlich bis zum Hals steigt. Klingt einfach, ist aber nicht so! Sobald man den ersten Level erblickt, ist man erst mal von dessen Größe und der eigenen Winzigkeit „geschockt“. Auch der Aufbau des Levels und dessen wachsender Schwierigkeitsgrad – es ist nicht so, dass es nicht schon am Anfang schwer wäre – lassen einen zumindest gedanklich einmal laut fluchen. Sobald man das Spiel dann spielt, sollte man zusehen, dass keine Personen in der Nähe sind, die sich von Flüchen angegriffen fühlen könnten… jetzt geht der nervenaufreibende Ärger nämlich los! Innerhalb des Spiels darf man sich auf der Flucht vor dem Wasser nur sehr wenige Fehler erlauben, sonst segnet man bald das Zeitliche. Auch kleine und eigentlich verzeihbare Fehler lassen schnell den Stressfaktor nach oben schnellen, da einem gut erkenntlich die Zeit wegläuft. Es heißt also, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht zur Hektik hinreißen zu lassen.

Man kann über dieses Spiel viel schreiben, aber die individuellen Erfahrungen, die man mit dem Spiel macht, sind dann doch viel weitreichender. Falls ihr euch auch mal an dem Spiel versuchen wollt, könnt ihr es unter folgendem Link kostenfrei runterladen:

Flood the Chamber – Download

Ich kenne bisher nur einen persönlich, der es wirklich durchgezogen und bis zum Ende geschafft hat. Wie weit schafft ihr es?

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Dank eines technikaffinen Vaters kam Meike bereits im zarten Alter von etwa 6 Jahren zum ersten Mal in Kontakt mit Konsolenspielen. Auf dem NES wurden fortan Spiele wie Super Mario Bros. 3 und Duck Hunt gespielt, bis schließlich ein SNES hinzukam. Wenige Zeit später entdeckte sie dann schließlich auch die Welt der PC-Spiele auf einem 386er für sich. Indiana Jones and the Last Crusade und The Secret of Monkey Island gelten immer noch als zwei ihrer All-Time Favorites. In den nächsten Jahren folgten dann ein N64 und ein Pentium-PC . Besonders beliebt waren bei ihr die Spiele der Reihen Grand Theft Auto und Prince of Persia, aber auch Civilization und später Neverwinter Nights wurden tagelang gespielt. Seit September dieses Jahres ist Meike nun seit langer Zeit der Abstinenz wieder eine stolze Konsolenbesitzerin. Dieses Mal ist sie jedoch Nintendo fremdgegangen und hat sich eine PS3 Slim zugelegt, auf der sie zuletzt Spiele wie Uncharted 2 und Assassin’s Creed II begeistert spielte. Angetrieben durch ihre Liebe zum Spielen hat sie im Sommer ihr Master-Studium in Game Design an der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf aufgenommen.
Spielt gerade: Dragon Age Origins (PC), The Whispered World (PC) Freut sich auf: Mafia 2 (PS3)
Meike ist erreichbar unter mr [at] zockworkorange [dot] com.

2 Comments

  1. Ich hasse dich dafür, dass du mir dieses Frustspiel gezeigt hast! Über die dritte Ebene hinaus schaffe ich es einfach nicht und selbst dafür habe ich gefühlte Ewigkeiten gebraucht. Matt Scorah muss ein echter Sadist sein, anders kann ich mir dieses Spiel nicht erklären ;)

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