Reviews

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Kurztest: Portal 2 Koop-Modus

David

Das Problem mit langen Texten in Blogs: sie kosten extrem viel Zeit und Arbeit und werden kaum gelesen. Das sieht auch Manu so und ruft dazu auf, Kurzreviews mit 300 Wörtern zu verfassen. Und da ich gerade von Portal 2 nur den Koop-Modus und nicht das ganze Game gespielt habe, passte da ein Kurzreview besonders gut, zumal Freddi ja schon was zum Portal 2-Singleplayer schrob schriebte geschrieben hat.

Nachdem ihr letztens mein Portal-Geständnis lesen durftet, folgt hier jetzt der Grund dafür, Portal doch endlich mal gespielt zu haben: die Portal 2-Koop-Session mit dem werten Herrn Maxx. Den Singleplayer habe ich nicht gespielt (bis auf zwei Chamber oder so, während Maxx noch essen musste), deshalb kann ich hier nur den Multiplayer bewerten. Lasst euch gesagt sein: man sollte zuvor die Singleplayer-Kampagne spielen, sonst fehlt einem bei dem ganzen neuen Kram ein bisschen der Durchblick, Tutorials gibt es nämlich keine.

As an impartial collaboration facilitator, it would be unfair of me to name my favorite member of your team. However, it’s perfectly fair to hint at it in a way that my least favorite probably isn’t smart enough to understand. Rhymeswithglue. Orange, you are doing very well.

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Where did your life go so wrong?

David

Heute ist es endlich an der Zeit, mit einem Geständnis rauszurücken, einer Sache, für die ich mich schäme, die ich viel zu lange still mit mir herumtrage: Ich habe niemals Portal gespielt! Zumindest bis vergangene Woche nicht. Gut, ich habe letztes Jahr mal in die Orange Box auf der Xbox reingespielt, aber das zählt nicht. Den Cake habe ich zum ersten Mal letzte Woche gesehen und GLaDOS habe ich zum ersten Mal letzte Woche gesehen und singen gehört. Puh, fühlt sich gut an, das mal gesagt zu haben. Lange habe ich es geheim gehalten, habe mein The Cake is a lie-Shirt stolz durch die Gegend getragen, obwohl ich den Spruch, den ich nur aus diversen Webcomics und Internetmemes kannte, erstmal googlen musste, um überhaupt den Portal-Bezug herstellen zu können. The Cake is a lie -- den Spruch kennt jeder und wie ein Papagei habe ich den nachgeplappert, ohne wirklich zu verstehen, was er bedeutet.

Doch woher kam der plötzliche Sinneswandel, auf einmal Portal zu spielen? Auch noch dazu auf dem PC, wo doch jeder weiß, dass ich mit Tastatur+Maus-Steuerung gar nicht umgehen kann? Ich habe Portal vor einiger Zeit für 5 Euro bei Steam gekauft, hatte es aber nie installiert, weil ich es gar nicht spielen wollte und ich meine Festplatte nicht mit 5GB eines Spiels zumüllen wollte, das ich dann eh nicht spiele. Auslöser waren dann zum einen die Jungs von Die Welt Zockt, die mir einen Gratis-Code haben zukommen lassen (wie gesagt, eigentlich hatte ich das Game schon, aber mein Bruder hat sich darüber sehr gefreut) und auf der anderen Seite der zweite Portal-Noob des Teams, Maxx, der mit mir Portal 2 im Koop spielen wollte, weshalb ich Teil 1 doch mal gesehen haben wollte.

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Review: Shogun 2 – Total War

Gastautor

Wir stehen auf einem kleinen Hügel. Hinter uns das Meer, vor uns eine bezaubernde Gebirgskette, um uns herum wiegen sich sanft Kirchblüten im Wind. Wir müssen uns im idyllischen Japan befinden. Doch zoomt man einmal hinaus, ergibt sich plötzlich ein völlig anderes Bild. Ihr findet euch wieder, umringt von Elite Soldaten, eurer Leibwache und am Fuße des Hügels donnern gerade Hunderte Samurai ineinander, die Erde bebt, der Stahl scheppert.

Wir befinden uns also in einer Zeit vor Mangas, Nintendo und gebrauchten Schlüpfern in Automaten. Das feudale Japan des 16. Jahrhunderts, genauer gesagt die Sengoku-Periode. Zeit der Bürgerkriege. Eine Zeit wie geschaffen, um sich vom kleinen Provinz-General, der sich Daimyô nennt, bis zum Shogun, dem militärischen Herrscher über das ganze japanische Archipel, aufzuschwingen.

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Review: Portal 2

Freddi

This was a triumph
I’m making a note here
Huge success

- GLaDOS -- Portal 1

Mehr muss man über Teil 1, den Überraschungshit schlechthin der letzten Jahre, wohl nicht sagen. Ehrensache für Valve, dass sie ihrem Kultspiel einen zweiten Teil verpassen.

Wir alle kennen Valve und wir alle wissen, dass die Spiele immer großartig sind, so lang sie denn auch mal veröffentlicht werden (Episode 3, anyone?). PORTAL 2 sollte also ein absoluter No-Brainer für Jeden sein, der zumindest ein bisschen auf intelligentes und innovatives Design steht.

Als kurze Anmerkung: Ich habe PORTAL 2 bis dato nur im Singleplayer gespielt und alles was ich hier sage, bezieht sich allein auf diesen. Die Geschichte beginnt damit, dass ihr in einer Art Hotelzimmer aufwacht und feststellen müsst, dass ihr scheinbar das letzte überlebende Testsubjekt von Aperture Science seid. Der freundliche aber etwas nervige und chaotische Wheatley, eine KI, welche die Testsubjekte betreuen soll, hat sich aber zum Ziel gesetzt, euch aus dem Test-Gelände zu befreien. Long Story short: Das geht natürlich schief und ihr erweckt GLaDOS wieder zum Leben, womit das Drama seinen Lauf nimmt und ihr euch wieder durch zahlreiche Rätsel kämpfen müsst.

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Beyond Good & Evil – eine Liebeserklärung

Fabian

Liebes Beyond Good & Evil (HD),

ich bin vermutlich 8 Jahre zu spät dran mit diesem Liebesbrief und wer weiß, wann Du dazu kommst ihn zu lesen -- bekommst Du doch bestimmt schubkarrenweise Fanpost und mein kleines Briefchen liegt in dem großen Haufen ganz unten. Aber ich muss zugeben, dass ich Dich jetzt zum ersten Mal gespielt habe. Erst jetzt! Jetzt, wo Du reich und berühmt über XBLA der Welt nochmal einen zweiten Besuch abstattest, um wie Queen Mum oder Papa Ratzi der jubelnden Masse noch einmal gütig zuzuwinken. Aber das stimmt ja gar nicht: Reich warst Du nie, die großen finanziellen Erfolge haben andere gefeiert. Doch die wenigen geschmackssicheren Käufer (zu denen ich wie gesagt nicht gehörte) haben Dich auf Händen getragen. Das war Grund genug für mich, gespannt auf dein Re-Release deinen zweiten Frühling zu warten und mir Dich mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich sollte es nicht bereuen!

Erstmal bist Du verdammt hübsch. Vielleicht bist Du auch so einfach toll gealtert, aber das HD-Facelifting hat Dir zumindest nicht geschadet (ich weiß, über so etwas spricht man nicht). Mich hat am Anfang ein wenig Dein Grün-Fetisch verwirrt, ich hatte den Eindruck, dass alles und jeder in Deiner Welt grün ist. Aber jetzt weiß ich, dass das erstens nicht stimmt und zweitens auch storytechnische Gründe hat. Und hey -- Artdesign und so! Toll ist auch dein UI, die kontextsensitiven Aktionen finde ich großartig. Ich könnte noch ewig über Deine Anmut weiterschwärmen, aber letztlich kommt es ja auf die inneren Werte an -- und die schaufelst Du in Massen über den geneigten Spieler!

Green Hill(y) Zone

Green Hill(y) Zone

Es ist so wunderschön, Deinen beiden Kindern Jade und Pey’j zuzusehen -- den sympathischsten Videospiel-Charakteren seit Nathan Drake (stimmt chronologisch jetzt nicht ganz, aber für mich halt). Die beiden necken sich mit augenzwinkernden Sprüchen, lachen zusammen, helfen sich gegenseitig aus brenzligen Situationen und umarmen sich jubelnd und knuffen sich die Seite, wenn am Ende doch noch alles gut gegangen ist. Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine so tiefe und herzliche Freundschaft von einem Deiner Games-Kollegen präsentiert bekommen zu haben. Ja, schlimm ist das, finde ich auch! Gut, es war schön, Trip und Monkey in Enslaved: Odyssey to the West beim langsamen, wortkargen Aufbau eines solch innigen Verhältnisses zuzusehen und vielleicht sind sie in vielen Jahren ja auch einmal so weit wie Deine Protagonisten.

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Review: Pokémon Weiße/Schwarze Edition

David

I wanna be the very best like no one ever was *bäm bäm bäm*
To catch them is my real test, to train them is my cause *bäm bäm bäm*

Wenn ihr jetzt vor euch hinsingt und wehmütig euer eingeschweißtes Glurak streichelt, dann sind wir auf einer Wellenlänge. Pokémon liebt man oder man hasst es. Viele jüngere Gamer haben mit Pokémon ihre ersten Schritte in der Gaming-Welt getan, und auch ich tauchte mit Pokémon Blau in die Welt der kleinen Monster ein. Die Serie habe ich natürlich auch gesehen, wenn auch vermutlich nicht komplett, trotzdem haben die alten Spiele, die Serie, der Soundtrack (den mein kleiner Bruder leider auf CD besaß), sowie zahlreiche Internet-Memes bei mir eine starke Bindung zu den Pocket Monstern hergestellt. Auch wenn es heute weder Pikachu noch Misty, Rocko und Ash Catch’em Ketchum (sorry, bin immer noch total aus dem Häuschen, weil mir das vor kurzem aufgefallen ist) gibt, ausprobieren wollte ich das neue Pokémon-Game dann aber doch.

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Review: Crysis 2

Maxx

Das erste Quartal 2011 war ganz in der Hand von EA. Nach einem gruseligen Kickoff mit Dead Space 2, den starken Veröffentlichungen Bulletstorm und Dragon Age 2, wird jetzt neben NfS Shift 2 mit Crysis 2 der Sack zugemacht. Doch kann der zweite Trip im Nanosuit den gewünschten Knall zum Abschluss bieten? Zumindest wird im Gegensatz zu den Vorgängern aus dem deutschen CryTech Studio diesmal auf allen Plattformen geschossen. Wo Far Cry und das erste Crysis noch Testamente an PC-Grafikkraft waren, dürfen jetzt auch Consoleros an der 360 oder Playstation 3 mit der CryEngine 3 spielen. Auch das bekannte Inselflair wurde dafür abgeschafft, damit es als drastischen Wechsel in die Straßenschluchten von Manhattan geht.

So ist es an Crysis 2 zu schaffen, woran Homefront so kläglich gescheitert ist: den Krieg in die Großstadt zu bringen. Denn im Gegensatz zum THQ Konkurrenten, bei dem man nicht zwischen den Wolkenkratzern von San Francisco kämpfen durfte, geht es in Crysis 2 direkt ins Herz von New York. In der Haut von Alcatraz einem stinknormalen Soldaten mit ziemlich dämlichem Namen, startet das Abenteuer im Inneren eines Militärschiffs. Das ist samt eurem Trupp am Hafen des Battery Parks angedockt und wird natürlich in die Luft gesprengt. Zum Glück überlebt ihr knapp und werdet vom Nanohelden Prophet gerettet. Kurz danach steckt er euch in den Kampfanzug und setzt sich klassisch die Pistole an die Schläfe. Dass man an diesem Punkt keinerlei Ahnung hat was das Spiel von einem möchte und wo diese Geschichte hingeht, wird durch das anschließende Intro nicht besser. Da bekommt man ein paar Hochglanzbilder vom Kampfgeschehen präsentiert, leider aber keinerlei Einleitung in die Handlung.

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Review: Little Big Planet 2

Fabian

Zugegeben: Little Big Planet ist einer der Must-Have-PS3-Titel, die ich nie ernsthaft gespielt habe. Mit dem Spiel verbinde ich eine Menge Spaß, sobald man mit mindestens zwei Leuten vor der Glotze hängt, aber so als Jump-and-Puzzle (cooles Genre, ne? Selbst ausgedacht!) für mich allein hat es nie wirklich funktioniert. Vielleicht lag es daran, dass die Spielphysik mit dem verzögerten Gehüpfe und Gezerre zu wenig dem Mario-Standard entspricht. Außerdem kamen mir die Levels der Kampagne immer sehr zusammengewürfelt vor, ohne wirklichen roten Faden. Mit mehreren Leuten fühlte sich das so an, als würde man einfach eine beliebige Map auswählen -- das kennt man ja. Aber alleine wirkte es komisch und nicht nach etwas, mit dem ich mich stundenlang befassen wollte.

Little Big Planet 2 macht in diesen Punkten eigentlich alles besser. Endlich wird eine richtige Handlung erzählt: Das fiese Monster Negativitron zerstört die gesamte Kreativität in der Sackboy-Welt und das muss verhindert werden. Mit diesem Kreativitätsding versucht Sony / Media Molecule natürlich die Stimmung in Richtung Leveleditor zu pushen, die eigentliche Geheimwaffe des Spiels (dazu gleich mehr). Aber wirklich kreativer als “Dicke, stachlige Schildkröte entführt Rosa-Tüll-Prinzessin” ist das hier auch nicht -- aber hey, besser als nix! Eingebettet in diese Handlung ist das Tutorial des Spiels: Unser Sackboy (beziehungsweise ganz gender-mainstreamy jetzt Sackding genannt -- ähhh… wow, viel besser!) muss erstmal beweisen, dass er der richtige für diesen alles entscheidenden Kampf ist und bekommt dabei alles nach und nach von Larry da Vinci erklärt, einem entfernten Verwandten der Person, die für Ezio Auditore das darstellt, was Q für James Bond ist oder Daniel Düsentrieb für Onkel Dagobert.

Little Big Planet 2: Als Sackding das rosa Kaninchen stahl

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Review: Ghostbusters: Sanctum of Slime

Maxx

Ich bin Fan der Ghostbusters seit dem ich denken kann. Schon bevor die Turtles, Transformers, Dino Riders, Power Rangers oder Pokémon mein Kinderzimmer unsicher machten, hatte ich die ersten Spielfiguren der Geisterjägern im Schrank liegen und Videokassetten der Zeichentrickserie liefen rauf und runter. Ich zähle auch die beiden Filme mit Bill Murray und Dan Aykroyd zu den Ersten die ich in mein Herz geschlossen habe. Natürlich bin ein klein bisschen in Euphorie geraten, als ich von diesem neuen Ghostbusters-Spiel mitbekommen habe, das sich jetzt als Download anbietet. Gewundert hat mich, dass ich vor dem Erscheinen nicht wie sonst durch Berichte auf Spieleseiten, Twitter, oder via Facebook Shout-Outs davon erfahren habe, sonder einfach über den Xbox Live Marktplatz. Vielleicht hätte ich das schon als Warnung sehen sollen. Abschrecken hätte mich aber der Packshot müssen. Ganz eindeutig wird hier schon der charakteristische Protonenstrahler falsch herum abgebildet. So viel Wert wird hier auf Liebe zum Detail gegeben. Nennt mich pingelig, nennt mich nerdig, aber ich hätte kotzen können.

Eigentlich sollte der Downloadtitel als eine Art geistiger Nachfolger des großartigen Ghostbusters-Spiels von 2009 sein. Das allein ist eine gute Prämisse, aber auch als hoch gelegte Messlatte. Denn wenn wir uns erinnern, hatte das großartige Ghostbusters vor zwei Jahren alles, was das Fan-Herz begehrt: Die Geschichte der Geisterjäger wurde von den original Schreibern fortgeführt, dank der richtigen Lizenz stimmte alles von Peter Wankmans Venkmans Haartolle bis zur Einrichtung des Hauptquartiers und um dem Ganzen noch eine Sahnekrone aufzusetzen, haben die Schauspieler aus den Hollywood Streifen ihren virtuellen Ichs die Stimmen geliehen. Eine der frischesten Spieleerfahrungen des Jahres und vielleicht das beste Lizenzspiel aus diesem Jahrzehnt. Den ganzen Beitrag lesen »

Review: Homefront

Ralf

Kollege Maxx hat HOMEFRONT ja bereits auf seiner Xbox 360 angespielt und war nicht wirklich begeistert. Jedenfalls nicht genug, um auch noch das vollständige Review zu tippen, obwohl er das Game aus dem Hause THQ entgegen seines ersten Unmutes doch noch zuende gespielt hat. Da ich mich hier auf Zockwork Orange aber sowieso für Shooter zuständig fühle, habe ich mich natürlich für Euch in den Krieg des amerikanischen Widerstandes gegen das vereinte Korea geworfen. Ich kann Maxx vollkommen Recht geben, wenn er sagt: “Nichts neues, nichts besonderes”. Geballer als Zeitvertreib, mal schnell zwischendurch.

Und mit schnell sind wir dann auch schon beim Thema. Auf die Uhr geschaut habe ich nicht, aber die Solokampagane ist verdammt kurz. Den ganzen Beitrag lesen »

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