Archiv nach Kategorie: Reviews

Toki Tori, liebe Freunde! Was habe ich den ersten Teil des Puzzlevergnügens geliebt, wo man mit diesem dicken Kanarienvogel alle Eier innerhalb eines wenige Bildschirme großen Level einsammeln musste. Dazu hatte man wechselnde Fähigkeiten wie Brückenbau oder Beamen in begrenzter Anzahl zur Verfügung, so dass sich direkt ein wunderbar-nostalgisches Lemmings-Gefühl einstellte. Ganz tolles Ding, ich hatte da ja vorher noch nie von gehört, aber irgendwann war es dann eben mal in einem Humble Indie Bundle drin und ich hatte einige Stunden an Spielspaß damit. Irgendwann wurden mir die doch sehr kniffligen Rätsel aber echt zu schwer, ich bin ja nun auch nicht der Hellste, aber das wisst ihr ja.

Dennoch freute ich mich sehr, als ich vom zweiten Teil erfuhr. Wie geil -- more of the same und das auch noch zeitexklusiv für die Wii U, die ja aktuell nicht gerade mit Releases überschüttet wird? Da schlägt das Gamerherz doch gleich doppelt vor Sympathie. Als vermeintlicher Veteran des ersten Teils lud ich diese Schönheit also aus dem eShop und liebend gerne würde ich euch jetzt ein herzhüpfendes Review präsentieren, aber…

Fabian beim Toki Tori 2-"Spielen"
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twd_schnarchinstinct
Seien wir doch mal ehrlich: Zombies waren einst spannende Film- und Spielemonster, doch haben sie durch ihre gegenwärtige Überpräsenz gewaltig an Reiz und vor allem auch an Schrecken verloren. Klar, ich schaue auch trotz der schwächelnden letzten Staffel immer noch gerne AMCs »The Walking Dead«, doch geht es hier schließlich weniger um die Zombies selbst und ihr blutiges, zweites Dahinscheiden, als mehr um das Verhalten der Überlebenden in dieser absoluten Ausnahmesituation. Diesen Ton der Comicvorlage und Serie schaffte Telltale im letzten Jahr mit ihrem gleichnamigen Adventure aufzugreifen, welches zwar nach außen mehr versprach als es letztlich bieten konnte, doch als „spielbare Graphic Novel“ immer noch ein verdammt gutes Bild abgab. Da man die sprichwörtliche Milchkuh natürlich nicht mit dickem Euter im Stall stehen lässt, war es nur eine Frage der Zeit, bis man auch für Fans stumpfer Metzelei einen Titel auf den Markt werfen würde, der den Fokus weg von Geschichte und Charakterentwicklung, hin auf Bodycount und Blutfontänen setzen würde.

Activision spielt den Bauern und brachte Ende März das von Terminal Reality entwickelte »The Walking Dead: Survival Instinct“ heraus, in dem ich als Spieler in die Rolle des Seriencharakters Daryl Dixon schlüpfe und mich in den ersten Tagen der Zombie-Epidemie durch den Südosten Georgias schlagen muss. Klingt doch eigentlich gar nicht so schlecht, denn schließlich hat sich Daryl mittlerweile zu einem der interessantesten Charaktere gemausert, der über die drei TV-Staffeln vom Nazi-Hillbilly zu einem echten Sympathieträger wurde. Leider wird Survival Instinct dem eigentlich interessanten Charakter nicht gerecht, denn für mehr als pseudocoole One-liner hat es dann leider doch nicht gereicht und so flach wie die Charaktere, bleiben auch Story und Gameplay. Dabei gefallen mir sogar einige Ansätze durchaus gut, aber alles der Reihe nach.
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Gut Ding will Weile haben. Und so schreibe ich zehn Monate nach Erscheinen von »Spec Ops: The Line« hier meine Gedanken zu diesem Ausnahme-Shooter während im Hintergrund »Hush« von Deep Purple läuft. Überhaupt liest sich dieser Artikel viel besser, wenn Ihr dazu den Soundtrack des Spiels (Spotify) laufen lasst. Aber Vorsicht! Ich bin noch Tage nach dem Beenden von »Spec Ops: The Line« mit der amerikanischen Nationalhymne im Ohr aufgewacht.

The star-spangled banner (<a href="http://www.specopstheline.com">Spec Ops: The Line</a>)

The star-spangled banner (Spec Ops: The Line)

Und falls Ihr jetzt denkt, ich rede hier wieder von einem imperialistischen Patriotismus-Shooter-Einheitsbrei à la Call of Déjà-vu, dann kann ich Entwarnung geben, zumindest in Teilen.

Warum überhaupt so spät? Ich habe das Spiel letztes Jahr gekauft, an Freunde verliehen und erst vor ein paar Tagen zurück erhalten. Da es durch einige Hände gegangen war und alle begeistert von »Spec Ops: The Line« erzählten, habe ich mich nun doch noch an der Xbox 360 als Captain Walker mit Lieutenant Adams und Staff Sergeant Lugo auf die Suche nach dem in Dubai verschollenen Colonel John Konrad und seinem 33. Bataillon gemacht. Außerdem hat »Spec Ops: The Line« leider nicht den Deutschen Computerspielepreis gewonnen. Dort war es zurecht als Bestes Deutsches Spiel 2012 nominiert.

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Ich bin ein echter Borderlands-Fanboy. Den ersten Teil von Borderlands habe ich geliebt und irgendwie jeden Charakter ausgiebig in Prügeleien um Pandoras Schatzkammer geschickt. Umso gespannter war ich auf »Borderlands 2« und deswegen gehörte ich auch zu den Vorbestellern der ultimativen Beutekiste, für schlappe 130 Euro. Sicherheitshalber hatte ich auch noch eine Limited Edition für so um die 60 Euro vorbestellt, falls ich keine der noch strenger limitierten Beutekisten zugeteilt bekommen sollte. Und bei Erscheinen kaufte ich natürlich sofort den Season Pass. Ja, so bekloppt bin ich!

Borderlands 2 Ultimate Loot Chest Limited Edition

Borderlands 2 Ultimate Loot Chest Limited Edition

Als beide Versionen des Spiels dann letztes Jahr im September endlich (zeitgleich) hier eintrudelten, wurde ich erstmal nicht enttäuscht. Von den damals vier zur Auswahl stehenden Charakteren, schnappte ich mir den vielversprechendsten: Die Sirene Maya.
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Defiance: Free-2-Play zum Vollpreis?

von in Reviews
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Ich stehe ja total auf Geballer. Pewpewpew! Und ich stehe auf Science-Fiction-Kram. So mit Raumschiffen und allem drum und dran. Perfekte Voraussetzungen also, dass »Defiance«, der jüngste Spross auf dem Hause »Trion«, total auf meiner Wellenlänge liegt. Prinzipiell verfolgen die Macher hier auch eine überragende Idee: Parallel zum Release startet die gleichnamige Sci-Fi-Serie im Fernsehen, die Einfluss auf das Spiel nimmt. Und umgekehrt. Möglich ist dies durch die Natur des Spiels. »Defiance« ist nämlich ein MMO.

Mit dem Quad durch die Botanik

Mit dem Quad durch die Botanik

Aber zurück auf Anfang. Nach einer guten Stunde Installation und gefühlt ähnlich langem Patchvorgang (Xbox 360) darf ich endlich mit dem Spielen anfangen. Ein sehr begrenzter Charaktereditor lässt mich aus einer Hand voll Faktoren einen grob geschnitzten Recken erstellen. Was genau die Unterschiede zwischen den Klassen sind weiß ich nicht. Ich weiß nicht mal, für welche ich mich letztendlich entschieden habe. Ich vermute, dass das auch gar nicht wichtig ist. Nach einer kurzen Sequenz finde ich mich an Bord eines Raumschiffes wieder, das auch prompt abstürzt. Von nun an laufe ich in der Spielwelt herum und erfülle die MMO-typischen Sammel-, Jagd- und Boten-Quests. Was auffällt: Von Anfang an wird hierbei großen Wert darauf gelegt, dass die Quests auch wirklich überhaupt keinen Spaß machen. Wie am Fließband werde ich von A nach B geschickt und spare mir recht bald sogar das Überfliegen der Aufgabentexte. Ich fahre mit meinem Quad zur gewünschten Location, ballere gescriptet spawnende Dummgegner über den Haufen und hole mir meine mickrige Belohnung ab.

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