Retro

Alle Artikel aus der Kategorie: Retro
RSS-Feed für die Kategorie Retro abonnieren.

Monkey Island 3 Demake

Fabian

Pappapischu, das ist auf so vielen Ebenen großartig: In einem LucasArts-Fanforum diskutieren, planen und arbeiten diverse Mitglieder daran, The Curse of Monkey Island (vulgo: Monkey Island 3) in den alten Stil der ersten beiden Teile umzusetzen. Da hüpft mein Herz vor Freude -- vermutlich stehe ich mit der Meinung ziemlich allein da, dass es sich mit Monkey Island invers zu den Star Trek-Kinofilmen verhält: Nur die ungeraden Teile sind richtig gut! (Heißt im Umkehrschluss: Teil 2 finde ich ziemlich überbewertet, das liegt aber hauptsächlich am beknackten Ende und an der üblen optischen “Fehlbesetzung” von Guybrush. Sehr gutes Adventure, aber für den Monkey Island-Kanon eine Katastrophe.)

Nur mit der arg überzeichneten Comic-Grafik konnte ich im dritten Teil nie viel anfangen. Doch Abhilfe ist auf dem Weg, wie diese beiden Screenshots erahnen lassen:

Bleibt jetzt also nur noch die übliche Ungewissheit, die man immer bei laufenden Fanprojekten hat. Wird das hehre Vorhaben und die Beteiligung vom Treibsand verschluckt? Verwandelt LucasArts diese kreativen Menschen mit der Anwaltskeule in Goldstatuen? Es gab ja schon diverse Fanprojekte zu LucasArts-Spielen (viel Maniac Mansion und Zak McKracken) und soweit ich weiß, wurden die Projekt-Teams stets in Ruhe gelassen. Aber selbst wenn beides nicht eintritt: Wird es noch viele Jahre dauern, bis man was spielbares runterladen kann?

Letzteres kann man auf jeden Fall schon mal verneinen: Die aktuellsten Demo-Versionen findet ihr zum Download im Eröffnungspost. Und das letzte Mal wurde Ende September in den Thread geschrieben, das Projekt scheint also noch aktiv zu sein. Wir drücken die Daumen und gehen erstmal zum Friseur!

(via aptgetupdate.de)

Geburtstags-Spezial: Mein erstes Videogame – Freddi

Freddi

Ich war 8 und sie ungefähr 20. Der Altersunterschied stand unserer Liebe aber nicht im Weg, nur der hundsgemeine Wesir, der beschloss meine große Liebe einzusperren und mir 60 Minuten gab, um aus meinem Verlies zu entkommen und sie zu befreien, stand unserer Hochzeit im Weg. Meine Waffe: der 486er meines Bruders. Das Spiel, von dem ich rede, heißt natürlich PRINCE OF PERSIA und stellte meine Einstiegsdroge in die Welt des Gaming dar.

Ich weiß nicht mehr, wie viele verzweifelte Stunden ich mit dem Versuch der Befreiung meiner Prinzessin zugebracht habe, aber so frustresistent wie ich damals war, bin ich heute lange schon nicht mehr. Was habe ich geflucht, als ich kurz vor dem Ende eines Levels durch Unaufmerksamkeit einen Abgrund herunter fiel -- ein Szenario, welches bestimmt jeden Ausflug ins Verlies von mir beendet hat. Das war aber egal, denn PRINCE OF PERSIA hat verdammt nochmal Spaß gemacht. Woran das lag? Ich glaube den größten Anteil daran hat die eingängige Steuerung und das daraus resultierende flüssige Gameplay gehabt, welches an sich sehr simpel gehalten wurde. Keine Slow-Motion, keine Spezialfertigkeiten, kein Sand der Zeit und keine Gegnerwellen, die das Spielgeschehen unnötig blockieren, sondern einfach ein simples Jump’n'Run mit vereinzelten Schwertkampfeinlagen (die sowieso jeder mit der “Block-Schlag-Vorbeigeh-Technik” umgangen hat). Zusätzlich war die 60-Minuten-Deadline extrem motivierend, welche das Spiel zwar bockschwer gemacht hat (Hand aufs Herz: Hat irgendeiner von euch jemals die Prinzessin befreit?), aber einem auch das Gefühl gab ein leicht erreichbares Ziel anzustreben, denn eine Stunde ist wirklich nicht viel Zeit, oder? Die tatsächliche Spielzeit dürfte bei jedem engagierten Spieler aber an die 30 Stunden gegangen sein, eine ganze Ecke mehr, als mir die meisten aktuellen Spiele geben können.
Den ganzen Beitrag lesen »

Geburtstags-Spezial: Mein erstes Videogame – Ralf

Ralf

Mein erstes Game? Pong! Kein Scherz! Auf dem Atari 2600. Aber was soll man über Pong schon schreiben? Mein zweites Game? Pacman! Auch auf dem Atari 2600. Über Pacman wurde schon ganze Bücher geschrieben, ich spar mir das. Mein erstes, richtig fesselndes Spiel war: River Raid. Auch auf dem Atari 2600 gespielt.

Es muss irgendwann Anfang der 80er gewesen sein, vermutlich 83 oder 84. In River Raid flog ich einen Kampfjet über einen Fluss. Je mehr gegnerische Flieger, Hubschrauber oder Tanker ich abgeschossen habe, desto mehr Punkte gab es. Wenn der Sprit knapp wurde, musste ich nur über ein feindliches Treibstoff-Depot fliegen und alles war wieder okay. Habe ich einen Gegner nicht rechtzeitig vom Schirm geputzt oder kam dem Flussufer zu nahe: Game Over.

Im direkten Vergleich zu anderen damaligen Titeln war River Raid schon etwas besonderes. Geprägt durch einen abwechslungsreichen Levelaufbau und stetig steigendem Schwierigkeitsgrad war wochenlanger Spielespaß garantiert. Ich kann mich nicht an Frust erinnern, aber an viele, viele Stunden vor dem Fernseher. Einfach war es wirklich nicht, aber Spaß hat es gemacht. Und deswegen bleibt es mir auch in guter Erinnerung.

River Raid wurde übrigens kurz nach der Veröffentlichung auf den Index gesetzt. Im Jahre 2002 wurde es von der USK jedoch ohne Altersbeschränkung erneut für den deutschen Markt zugelassen.

Geburtstags-Spezial: Mein erstes Videogame – Fabian

Fabian

Mein erstes Spiel oder vielmehr, meine drei ersten Spiele kamen zeitgleich mit meinem ersten Computer: Weihnachten 1988 mit dem Commodore 64. Der C64 war nahezu nackt, ohne jegliches Speicherlaufwerk -- geduldig musste ich ein Jahr bis zum nächsten Weihnachtsfest warten, bis ich das 5,25” Floppy Disk Drive 1541-II geschenkt bekam und der Brotkasten überhaupt erst richtig Spaß machen konnte. Es lag jedoch gleich zu Beginn ein Joystick und ein Steckmodul mit der verheißungsvollen Aufschrift SUPER GAMES bei. Ich war natürlich völlig hingerissen.

Das Modul steckte man hinten in den ausgeschalteten C64 rein und nach dem Einschalten wurde man mit einem Menü begrüßt, das einen zwischen drei Spielen auswählen ließ. Ohne Diskettenlaufwerk hatte ich nur diese drei Spiele zur Verfügung und so haben sie sich wohl auf ewig bei mir in Netzhaut und Trommelfell eingebrannt. Schauen wir sie uns doch noch einmal an…

Den ganzen Beitrag lesen »

Geburtstags-Spezial: Mein erstes Videogame – Marc

Marc

Monkey Island LogoIn der kommenden ­ZwO-Geburtstagswoche darf jeder unserer Autoren sein erstes Videospiel vorstellen. Heute wird mir diese Ehre zuteil und obwohl es streng genommen nicht mein ­aller erstes Spiel war, habe ich mich dennoch sehr zügig für meinen (wahrscheinlich) lebenslangen Favoriten Monkey Island aus dem Hause ­LucasArts (bzw. damals Lucasfilm Games) entschieden. Der Grund ist eigentlich relativ simpel: Monkey Island war einfach das erste Spiel überhaupt, welches es vermochte, mich in jungen Jahren an den Bildschirm zu fesseln. Und seien wir mal ehrlich. Wer sich nach einem im Spiel auftretenden vegetarisch-kannibalischen Charakter namens ­LemonHead benennt, unter diesem Pseudonym das Internet unsicher macht und eine seiner Wände wie im folgenden Bild zu sehen bemalt, sollte in dieser Kategorie kein anderes Spiel aussuchen, oder?

LemonHead aus Monkey IslandDer Reiz von Monkey Island

Als The Secret of Monkey Island 1990 erschien, bestach dieser Titel vor allem durch seinen wunderbaren Soundtrack, für diese Zeit wirklich schön gezeichnete Grafiken, den hauseigenen schrägen Humor und die Tatsache, dass mit dem gewählten Thema ein damals noch eher unverbrauchtes Setting in Videospielen besetzt wurde. Der Reiz für den spielfreudigen kleinen Marc ergab sich vor allem durch eine “völlig offene Spielwelt, in der man alles tun kann, was man will”. Zumindest habe ich das früher gedacht, als ich noch nicht viel über (non-)lineares ­Storytelling wusste. Tatsächlich erweckten die berühmten Steuerungsverben der ­SCUMM-Mechanik wie Gehe zu, Nimm, Schau an oder das beliebte Benutze genau diesen Eindruck: Ich kann mit der gegebenen Spielwelt machen, was ich will. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, dieses Spiel etwa ein Mal im Jahr aus Spaß an der Freude durchzuspielen, weil ich die Geschichte einfach immer wieder erleben möchte. Dabei hat natürlich die Special ­Edition geholfen, welche erst im letzten Jahr veröffentlicht wurde.

Den ganzen Beitrag lesen »

Geburtstags-Spezial: Mein erstes Videogame – David

David

Welches Game genau mein erstes war, kann ich gar nicht mit Sicherheit sagen. Vermutlich war es Tetris, 1989 auf dem grauen Game Boy. Allerdings hatten wir auch von Verwandten, die damit doch nichts anfangen konnten, einen C64 bekommen und ob das davor oder danach war, weiß ich leider nicht mehr. Und dann waren da noch diese kleinen LCD-Games. Erinnert ihr euch an die? Ein fester Hintergrund, LCD-Männchen mit Animationen, die aus maximal zwei Bewegungen bestanden. Also wie Nintendos Game & Watch, nur in weniger cool. Wäre der C64 zuerst gewesen, könnte ich euch nichts über mein erstes Game sagen. The Hobbit, Olympic Wintergames, North & South… das sind die wenigen Titel, an die ich mich erinnern kann. Ich behaupte einfach mal, meinen Einstieg in die Gaming-Welt hätte mit Nintendos Game Boy begonnen.

Und da keiner von euch was über Tetris (was bestimmt ein Jahr lang mein einziges Game war) lesen möchte, behaupte ich einfach, Super Mario Land wäre mein erstes Game gewesen. Mein (vorerst) letztes Spiel kann ich mit absoluter Bestimmtheit nennen: Hook hatte ich nur sehr kurz, bis ich meinen Game Boy an einen befreundeten Nachbarn verscherbeln musste, um mir mein SNES leisten zu können. An dieses Spiel habe ich so viele positive Erinnerungen, die vermutlich nur daher kommen, dass ich das Spiel so früh wieder abgeben musste. Dazwischen gab es sehr viele Spiel von mir und meinem Bruder. Ich erinnere mich gut an Spider-Man, was mir total viel Spaß machte, aber sauschwer war. A Boy and his Blob was nicht weniger schwer war, Blues Brothers, Super R.C. Pro-Am, Paper Boy, Super Mario Land 2, Duck Tales, Robocop, Elevator Action… Packt man die ganze Retro-Verklärtheit mal zur Zeit, waren die meisten dieser Spiele echt nicht besonders gut. Aber bis zum Release des Super Nintendo dauerte es noch ein paar Jahre und einen NES hatte ich nicht, also mussten Tetris, Dr. Mario & Co. ausreichen, deswegen habe ich sehr viel Zeit in die wenigen Spiele investiert. So kam es mir zumindest vor, denn ich sehe gerade, nur drei Jahre später kam bereits das SNES und dann hatte ich schon keinen (eigenen) Game Boy mehr, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich das SNES direkt zum Release gekauft hatte.

Den ganzen Beitrag lesen »

Invader unterm Hintern

David

Denkt man an retro, fällt den meisten zuerst Space Invaders (oder Pac-Man) ein. Geht mir eigentlich ähnlich auch wenn ich -- jetzt kommt ein schockierendes Geständnis -- soweit ich weiß, noch nie wirklich Space Invaders gespielt habe. Jetzt muss ich schnell weiter tippen, bevor der aufgebrachte Videospiel-Mob an meine Tür klopft und mich lyncht.

Zur Beruhigung: ich stehe total auf retro, ich mag Space Invaders und ich finde, man muss es nicht gespielt haben, um es gut finden zu dürfen.
Deshalb würde auch jeder Gamer Freude an dieser Space Invaders-Couch vor seiner Konsole haben. Die Couch gibt es aber leider nicht wirklich, das hier ist nur ein Konzept von Igor Chak, 26jähriger Designer aus Vladivostok (Igors Webseite). Sieht auch nicht sehr bequem aus, obwohl Igor selbst was anderes behauptet: “The couch is all leather, with two glass surfaces. Although it might look uncomfortable it’s actually really soft, mainly lined and made with memory foam.” Ja, das sagt er über ein Sitzmöbel, das nur in seinem Computer existiert.

Den ganzen Beitrag lesen »

Space Invaders in Portland

David

Knife Show ist eine Skate- und Snowboard-Film Produktionsfirma, die ziemlich coole Videos dreht. In einem der neueren (eigentlich ist es schon ein Jahr alt, wurde aber jetzt erst veröffentlicht) Videos wird das High Cascade-Camp am Mount Hood (Portland, OR) Opfer einer Videospiel-Invasion.
Der geniale Videospiel-Song ist von Ground Up, den kann man übrigens auch gratis downloaden.

Wer nicht auf Skating/Snowboarding steht: Video trotzdem angucken! Und den Song anhören, der ist fantastisch. Den ganzen Beitrag lesen »

Tags Tags: ,

Jede Menge gratis Chiptunes

David

8bitcollective ist eine Community für Freunde von 8Bit-Chiptunes. Die Mitglieder können ihre Musik hochladen, die dann unter Creative Commons-Lizenz für jeden nutzbar ist.
Für eure nächste Nerd-Party findet ihr mehr als 22.000 Songs auf 8bitcollective, die ihr natürlich liken und kommentieren könnt. Abgerundet wird die Sache durch ein Wiki (das gerade nicht funktioniert), ein Forum und eine Sammlung von Bildern.

8bitcollective

Ideal wäre, wenn es einen Player gäbe, um die Chiptunes einzubinden oder online eine Playlist anzulegen. Aber man kann sie alle speichern und mit Namensnennung auch weiterverwenden, das sollte ja ausreichen. Ich habe mich natürlich direkt mal angemeldet und wühle mich durch die Sammlung, man kann 8bitcollective aber auch ohne Anmeldung nutzen (nur liken und kommentieren ist dann nicht möglich).

Klempner auf dem Bürgersteig

David

Andreas Heikaus -- Motion Design Student aus Hannover -- kombiniert CG mit Film, um z.B. in dem Fall hier unseren Lieblingsklempner durch deutsche Städte laufen zu lassen. (In einem anderen Video lässt er Clonetroopers zu J-Pop tanzen, trifft alles genau unseren Geschmack)

Das Video ist gerade mal seit drei Tagen auf Vimeo und wurde schon über 100.000 Mal angeschaut, mit so einer Internetpräsenz hat man bestimmt gute Chancen nach dem Studium. Den ganzen Beitrag lesen »

Seite 2 von 5«12345»
© 2009 - 2012 by 

Zockwork Orange - Videospiele, News, Trailer, Reviews & more


Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)