Archiv nach Kategorie: Features

Peter Moore

Peter Moore beim Xbox Cup 2006 in Berlin. Quelle: Wikipedia.

In den letzten Jahren hat EA einiges an schlechter Publicity wegstecken müssen. Auch wir haben viel Kritik ausgeteilt, da EA, trotz der Veröffentlichung vieler guter Spiele, immer wieder den Zorn der Gaming-Gemeinde auf sich gezogen und, sogar vor Banken und ähnlichem Kruppzeugs, zweimal nacheinander den „Worst Company of America“-Award gewonnen hat. Die Gründe hierfür zu untersuchen ist langwierig und wahrscheinlich wenig ergebnisreich, aber wichtig dürfte vor allem der Vorwurf der Franchise-Melkung sein – EA ist berüchtigt dafür, dass bekannte und erfolgreiche Marken bis zum letzten Tropfen ausgemolken werden – und dem damit unweigerlich einhergehenden Tod dieser beliebten Franchises.

Ich habe auf der gamescom Peter Moore, seines Zeichens COO – Chief Operating Officer – von EA, getroffen. Zusammen mit Micha von Kollisionsabfrage hatte ich die Möglichkeit, mit einem der wichtigsten Männer der Branche ein paar Worte zu wechseln. Der Dank für das Gespräch geht an Martin Lorber, der einigen von euch vom EA Blog für digitale Spielkultur bekannt sein dürfte. In den zwanzig Minuten konnten wir unter anderem Peter Moore auf die Reaktionen zum Indie Bundle von EA und seine Sichtweise auf das katastrophale Image der Firma befragen.
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Ich könnte jetzt übertreiben und behaupten, ich sei nur wegen Jessica Nigri auf der gamescom gewesen. Blödsinn. Aber tatsächlich habe ich einen nicht geringen Teil des Mittwochs mit der Jagd nach ihr verbracht. Angefangen hat alles mit diesem harmlosen Facebook-Post, mit dem die bekannte Cosplayerin mitteilte, offiziell zu Promozwecken für Assassin’s Creed IV zur gamescom nach Köln eingeladen worden zu sein.

jessica_nigri_gamescom_status

Zusammen mit Sarah und ein paar anderen machten wir uns immer wieder zu den Ubisoft-Ständen auf, Kameras in der Hand, überall suchend und fragend. Jeden Ubisoft-Mitarbeiter quetschten wir nach Informationen, den Aufenthaltsort Jessicas betreffend, aus, doch angeblich wusste niemand, wovon wir überhaupt sprachen.

Dann – am Donnerstag – stand sie plötzlich hinter mir. Jessica Nigri, im Kenway-Cosplay. Zum Greifen nah. Aufgrund der vielen Menschen und der wenigen Zeit, die Jessica hatte, ist die Auswahl der Fotos eher dürftig. Aber: es ist Jessica Nigri, ein einzelnes Foto wäre schon besser als alle Messebabes-Klickstrecken anderer Seiten zusammen. Hier also eine kleine Auswahl:

Jessica Nigri: "Herp Derp"

Jessica Nigri: “Herp Derp”


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Als Ralf mit seinen feuchten Träumen eines Gaming-PCs angefangen hat, konnte ich ja nicht ahnen, dass er direkt nach den Sternen greifen will und sich eine 1000€ Maschine zulegt. Die Prämisse, unter der ich damals angefangen habe, nach einem guten Rechner für ihn zu suchen war ja eigentlich, dass er sowohl kräftig, als auch günstig sein soll. Also so etwas wie unser Joe, nur etwas eleganter vielleicht.

Aber nun mal die Geschichte von Anfang an: Seit Jahren predige ich, dass ein guter Rechner nicht mehr als 500-600€ kosten muss. Wir alle kennen Rechnungen, bei denen die Kosten zwischen Konsolen und PCs verglichen werden und bla bla bla… Diese ständige und auf Dauer unglaublich ermüdende Diskussion war vielleicht der Ausgangspunkt hinter meinem 500€-Rechner, aber letztendlich kann es mir doch vollkommen wumpe sein, warum sich jemand für einen PC entscheidet, ich will nur aufklären, dass man vielleicht nicht vergoldete Heatspreader auf dem RAM braucht, oder anderen Firlefanz, den sich die Industrie im Laufe der Jahre ausgedacht hat. Ich will ein kleines, aber kräftiges System vorstellen, das ohne Aufrüstungen für die nächsten 3 Jahre ausreicht, und da mich Ralf nun öffentlich herausgefordert hat, blieb mir nichts anderes übrig als diese großspurige Ankündigung in die (theoretische) Tat umzusetzen.
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Vom Konsolenheld zum Dosenspieler

von in Features
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Welche Ausrede ich mir zurecht gelegt habe, um mal wieder so richtig viel Geld ausgeben zu können, mögt ihr bitte in meinem Artikel »Von einem der auszog, einen günstigen Spiele-PC zu kaufen« nachlesen. Am Ende war es aber entschieden. Ein neuer Gamer-PC muss her. Durch viele Gespräche mit Freunden und der Lektüre unzähliger Websites, Testberichte und sogar Zeitungen (!) versuchte ich, meine durch jahrelange Ignoranz verstaubten Kenntnisse der PC-Welt wieder aufzufrischen. Am Ende kam dieses Maschinchen dabei heraus.

Define R4 Black Pearl (Fractal Design)

Define R4 Black Pearl (Fractal Design)

Als Verpackung wählte ich ein flüsterleises Gehäuse in schwarzer Eleganz. Das Fractal Design Define R4 Black Pearl (ca. 100,-) ist ein feuchter Traum von einem Tower. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zwei Brüder, Björn and Nils Clasen, betreiben das kleine Hamburger Entwicklerstudio Binji und haben ihre Skillz dazu genutzt, ein politisches Statement zum Fall “Edward Snowden” abzugeben. Sie veröffentlichten einen Platformer fürs Web mit dem Titel Eddy’s Run. Der Untertitel des Spiels »The story of a true hero who risked his life and is now on the run from governments and secret services« lässt keine Zweifel daran, dass sie hinter Edward Snowden stehen und diverse Links und Videos auf der Website zum Spiel unterstützen dies auch.

Eddys' Run

Eddy’s Run

It is a contribution in the fight against total surveillance and the undermining of democracy. It is our way of protest, an art project that aims to wake up people who still naively think that observation is necessary and does not affect their private life. It is a cry for help in the support of Edward Snowden and the freedom of each individual.

Ich persönlich finde die Idee und auch die Umsetzung klasse! Mithilfe eines Videospiels eine politische Meinung kundzutun ist zwar nicht neu, aber es schafft Aufmerksamkeit. Und vielleicht gelingt es sogar, Edward Snowden in seinem russischen Asyl ein wenig die Zeit zu vertreiben, wenn er mit Notebooks nach den Bösen wirft und sich vor Überwachungskameras versteckt. Ich wünsche ihm an dieser Stelle auf jeden Fall alles Gute und hoffe, dass er nicht sein Leben lang davonlaufen muss.

via Nerdcore