Marc
Alle 30 Artikel von Marc:
[52 Games] Thema 17: FUUUUUUU
Ganz langsam kehrt hier wieder Normalität ein. Das Thema ist erneut etwas verspätet, aber wir nähern uns wieder dem normalen Rhythmus. Zunächst einmal möchte ich allen danken, die sich nicht haben beirren lassen und mit dem Thema »Wasser« wieder ganz fantastische Beiträge veröffentlicht haben.
Die meisten sahen im Wasser eine gern genutzte Barriere von Spieleentwicklern, um die nicht ganz offene Welt des Spielers zu beschränken. Verschiedene Meinungen gab es zu dem Thema Wasserlevel. Für viele sind diese Level zu verkrampft und unschön, andere lieben diese Herausforderung. Wer jetzt richtig drauf losmeckern möchte, hat gute Chancen, denn in dieser Woche gab uns das Los die Freiheit, einmal richtig Dampf abzulassen. Das neue Thema lautet nämlich:

Welches dämliche Schrottspiel war sein Geld nicht wert? Welcher gespielte Charakter hatte ein richtig großes Aggressionsproblem? Was war/ist euer schlimmster Frustmoment? Was lässt eure Controller/Tastaturen durch die Gegend fliegen? Wir freuen uns schon wahnsinnig auf die vielen schönen Berichte und Rants zu diesem Thema!
[52 Games] Thema 16: Wasser
Wie schon an einigen Stellen angekündigt, geht es bei uns ein wenig Drunter und Drüber. Kristin und David sind gut in München gelandet und richten sich nun häuslich ein. Dies ist jedoch kein Grund, die 52 Games zu vernachlässigen. Nachteil: Ihr müsst vorerst mit mir auskommen. Sollte es in Zukunft wiederholt zu Verspätungen mit dem neuen Thema kommen, schaut doch mal in unseren Twitter-Feed, dort wird das Thema zur Not vorher bekannt gegeben.
In der vergangenen Woche haben wir uns mit dem Thema »Kinder« auseinandergesetzt. Creepy children war eine beliebte Herangehensweise, einige haben auch über kleine Helden und Könige berichtet, manche waren von Kindern als Sidekicks angetan und wieder andere haben ganz andere kreative Ideen gehabt, auf die man vielleicht nicht auf Anhieb kommt. Weiter so!
In dieser Woche gibt es nun (leider etwas verspätet) das neue Thema:
Wasser
Viele werden wie ich wohl direkt an den Wassertempel aus Ocarina of Time denken, dabei gibt es sicherlich noch so einige Games, in denen Wasser eine wichtige Rolle spielt. Realistische Wasseroberflächen waren und sind ein oft diskutiertes Thema. In welchem Spiel wurde das besonders gut umgesetzt? Wart ihr Mal auf hoher See unterwegs oder seid virtuell mal fast ertrunken? Wir würden uns freuen, von euren Erlebnissen zu erfahren!
15 Kinder: The City of Lost Children
Eine Diebin? Ich? Ich soll das Kassenhäuschen ausrauben? Das will ich aber gar nicht. Und wer sind diese furchtbar unsympathischen alten Damen, die mir diesen Unfug in den Kopf setzen wollen? Sind das… siamesische Zwillinge? Ich bin ein Waisenkind in einer Anstalt, die offenbar von Psychopathen geführt wird. Nachdem man mich wegen mangelnder Schnelligkeit in einen muffigen Keller gesperrt hat, entkomme ich durch die nicht verschlossene Tür. Sehr seltsam. Ich treffe Zyklopen, Taucher, Trunkenbolde und Mitglieder einer höchst fragwürdigen Sekte, die kleine Kinder entführen, um selbst ein künstliches Auge für ihre linke Gesichtshälfte zu erhalten. Natürlich trachten diese mir nach dem Leben, als ich ganz langsam ihre Absichten entlarve. Wäre mein Kleid nur nicht so auffallend rot. Verdammt!

Dies sind nur wenige erste Eindrücke aus dem Spiel The City of Lost Children (dt. Die Stadt der verlorenen Kinder). Psygnosis setzte die französische Filmvorlage im Jahr 1997 als Action Adventure um und der kleine Marc musste damals alles spielen, wo irgendwie das Wörtchen Adventure draufstand. Leider war Marc mit der Geschichte noch etwas überfordert und hatte eine verdammt große Angst vor diesem Spiel. Bis heute hat er dieses Spiel nie wieder angerührt. Dies mag auch daran liegen, dass es grafisch für die Zeit zwar einiges drauf hatte, aber von der Steuerung, dem Schwierigkeitsgrad und der wirklich bescheidenen Spielzeit eigentlich mehr Fluch als Segen war, dieses Spiel durchspielen zu müssen dürfen.
Die Stadt der verlorenen Kinder hat mich sicherlich für die Zukunft geprägt. Seit dieser Erfahrung habe ich stets sehr genau darüber nachgedacht, wofür ich mein spärlich vorhandenes Taschengeld so ausgebe. Außerdem fürchtete ich mich vor dieser (aus heutiger Sicht) eigentlich ganz ordentlich ausgearbeiteten Welt weitaus mehr, als vor “diesem komischen Zombie-Spiel namens Resident Evil”. Und fragt man mich heute nach einem Spiel, welches mir zum Thema Kinder einfällt, schreibe ich eben Artikel wie diesen.
Hideo Kojima signiert iPad mit laufender Kamera
Hideo Kojima kommt zur Autogrammstunde in den Frankfurter Saturn. Helle Aufregung unter Gamern! Doch was lässt man bestenfalls signieren?
Werbematerial von Konami? Langweilig. Die Hülle eines Metal-Gear-Titels? Besser, aber noch nicht perfekt.
Ähnliche Gedanken muss auch Pascal gehabt haben, als er auf eine viel bessere Idee kam: Schnell die Kamera des eigenen iPads auf Aufhnahme stellen und das ganze Gerät signieren lassen. So hat man auch immer diesen historischen Moment als bewegtes Bild. Besser lässt sich diese Erinnerung nicht speichern.
Chapeau!
Update: Ein Bild von dem signierten iPad gibt es nach dem Klick.
34 Game-Soundtracks in einem 10-minütigen Rock-Medley!
Das ist viel zu großartig, um es vor der Welt zu verstecken:
FreddeGredde und Louis Abramson haben 34 wohlbekannte Soundtracks aus den verschiedensten Videospielen genommen und daraus ein 10-minütiges Medley gezaubert.
Can’t. Stop. Listening.
Jahresrückblick 2011 – Teil 6/6: Marc
Heute habe ich also die ehrenvolle Aufgabe, unseren redaktionellen Rückblick auf das Jahr 2011 abzuschließen. Dies wird auch allerhöchste Zeit: Silvester liegt für mich schon wieder gefühlte fünf Wochen zurück und das neue Jahr will auch noch bespielt werden. In Jahren zu denken fiel mir noch nie besonders leicht. Genau genommen musste ich bei den meisten Medien für diesen Artikel zunächst mal recherchieren, ob sie auch wirklich irgendwie mit dem Jahr 2011 zu tun hatten. Bei aller Gleichgültigkeit diesem Thema gegenüber mache ich mir dann aber doch irgendwann so meine Gedanken: Wie stehe ich da? Wie habe ich mich entwickelt? Kann ich morgens noch in den Spiegel schauen? Fallen mir noch mehr bescheuerte pseudopsychologische Fragen ein?
Seien wir doch mal ehrlich: Wir wollen uns alle an dieser Stelle mit unserem Lieblingshobby auseinandersetzen und nicht gemeinsam weinen.

Top 5 des Jahres:
Minecraft // Ja, es ist absolut overhyped. Ja, ich spiele es noch immer gern. Und obwohl Minecraft schon deutlich länger in aller Munde ist, ist es mit seiner beispiellosen Geschichte erst vor wenigen Monaten “so richtig” in einer finalen Version erschienen. Ich liebe dieses Spiel für seine ganz eigene Art, irgendwie anders zu sein. Ich liebe es für all die wunderbaren Dinge, die Spieler auf der ganzen Welt damit schon erstellt haben. Dem Spielekult wurde mit dem Creeper ein weiteres Gesicht hinzugefügt und ich möchte keine einzige der vielen aufgebrachten Minuten in Minecraft mehr missen. Leider hat es mit unserem eigenen Server nicht ganz so funktioniert, wie es sollte. Dennoch bin ich nie so richtig davon losgekommen. Danke, dass wir in deinem Lebenswerk unsere eigenen Werke bauen dürfen, Mr. Notch!
FIFA 12 // Um mein Image als langweiliger Sportspielespieler weiter zu pflegen, muss natürlich mindestens ein Spiel mit dem Oberbegriff “Fußball” in meine Bestenliste. FIFA 12 hat mich pünktlich zum Release mit dem komplett neuen Tactical Defense System völlig aus der Ruhe gebracht. Was fällt denen denn bitte ein, einstudierte Bewegungsabläufe des Vorgängers komplett unnütz zu machen? Mittlerweile habe ich die Antwort herausgefunden. Meine Abwehr steht nun selbst in hitzigen Multiplayer-Partien ziemlich genau dort, wo ich es gerne hätte. Das Rasenschach wurde auf das nächsthöhere Level gebracht. So liebe ich diesen Sport: Taktisch und mit dem Sieg auf meiner Seite (und mit vielen Originallizenzen). Chapeau, EA Sports!
Battlefield 3 // Auch in diesem Jahr bin ich nicht zu einem Skillmonster des Shootergenres herangereift. In den Augen eines Profis mache ich wahrscheinlich auch nahezu alles falsch, was man nur falsch machen kann: Kabellose Maus und Tastatur der Marke “mit dem PC mitgeliefert”, wenig Zeit und viel zu viel Spaß am Spiel um in Disziplinen wie “Aiming” mal etwas aufzuholen. Dennoch: Was EA mit diesem Grafikmonster abgeliefert hat, ist kaum besser zu machen. Gut, Origin war/ist ein Fail allererster Güte, aber ist man erst in einem Spiel drin, wird einem das ganz schnell furchtbar egal. Danke an dieser Stelle an Freddi und die anderen Mitglieder meines geliebten Freixenet-Squads. Die Abende mit euch erheitern mich immer wieder!
Schmead Schmisland // Das Suspensorium ist angelegt, also kann es losgehen. Auf dieses Spiel habe ich mich eigentlich seit der ersten Ankündigung gefreut. Nur um dann irgendwann zu erfahren, dass es in Deutschland gar nicht so recht erscheinen soll. Sollte mir auch egal sein, da diese Spiele in der deutschen Verniedlichung eh nicht funktionieren. Import gesichert und los ging es. Meine hohen Erwartungen wurden eigentlich nicht ganz erfüllt, dafür war das Spiel dann doch zu sehr anders, als ich es mir vorstellte. Kleinere Fehler nervten mit der Zeit auch. Und doch ist es gemessen am Setting und der Geschichte eines der besten Spiele, wenn es um die Vernichtung untoter Fleischmassen geht. Außerdem ist der (noch zickige) Multiplayer möglicherweise wegweisend für künftige Open World Games.
Portal 2 // Das Grab für den Nachfolger des Überraschungshits war eigentlich schon geschaufelt. Was soll man an einem Spiel wie Portal noch toller/besser/überraschender machen? Und das bei den unglaublich hohen Erwartungen? Wer Portal 2 gespielt hat, wird wissen: es ist möglich. Die Geschichte wurde absolut authentisch und so gar nicht langweilig weiter erzählt. Woran es nun lag, dass ich die Rätsel etwas weniger knackig als noch im ersten Teil fand, habe ich auch nicht herausgefunden. Vielleicht macht es aber auch gerade die unerwartet gute Geschichte, dass ich ein etwas zu leichtes Rätselspiel zu einem meiner liebsten Spiele dieses Jahres ernenne. Wenn das gebotene Niveau beibehalten wird, darf Portal 3 gerne kommen.
// Platz 6-10: L.A Noire, Monday Night Combat, Terraria, Magicka, The Elder Scrolls V: Skyrim (*)
Schrottwichteln: Cross Edge – Derweil in Japan
Als wir in unserem homogenen Miteinander beschlossen haben, ein sogenanntes Schrottwichteln zu veranstalten, habe ich mir ja so meine Gedanken gemacht, was mich da erwarten könnte. Grundsätzlich spiele ich ja erst mal alles. Gut, ich meckere öfter mal über Echtzeitstrategie, weil ich da rein von der Geschwindigkeit oftmals kein Land mehr sehe. Wirklich dagegen habe ich jedoch nichts. Frei von jedem Vorurteil harrte ich der Dinge, die da kommen sollten.
Der liebe Maxx jedoch ließ mir mit einem sprichwörtlichen Put your fuckin’ mouth on the curb kaum eine Chance. In einem pechschwarzen Umschlag präsentierte sich mir ein bis dahin völlig unbekannter Titel namens Cross Edge für die Playstation 3.
Wenn man versucht, in die Welt dieses Titels abzutauchen, fühlt sich diese wie der klassische Anime aus Kindheitstagen an. Dies fängt bei der eigentlich ganz netten, aber sich immer wiederholenden japanischen, rockigen Klischeemusik im Hintergrund an und spitzt sich im Bereich Kulleraugen zu.
Großartige Spielmotive auf Leinwand
Ihr wolltet schon immer mal das wunderbare Artwork von Machinarium in eurem Wohnzimmer hängen haben? Oder darf es etwas frühmorgendliche Motivation mit dem Cover aus Edna bricht aus im hauseigenen Flur sein? Dies stellt erfreulicherweise ein nicht mehr allzu großes Problem dar, denn ein Besuch der Website The Art of Games kann schnell Abhilfe schaffen. Dort könnt ihr erste ausgewählte Motive direkt auf Leinwand zu euch nach Haus bestellen. Vielleicht auch interessant für Kurzentschlossene, die noch nach dem richtigen Weihnachtsgeschenk für ihren häuslichen Lieblingsnerd sind. Hier geht’s zur Webseite!
Ich liebe SCUMM
An vielen Geburtstagen gibt es früher oder später den etwas merkwürdigen Moment, an dem ein Partygast mit maximal durchschnittlichen lyrischen Fähigkeiten das Glas erhebt und ein selbst verfasstes Werk zum Besten gibt.
Auch für diese fragwürdige Rolle war ich mir wieder mal nicht zu schade und habe anlässlich unseres zweiten Jahrestages ein Gedicht zu dem Thema „Mein Lieblingsspiel“ verfasst.
Ode an das SCUMM™

