David

Angefangen hat alles mit einem Game Boy und Tetris, gefolgt von Super Mario Land.
Ab da war David Nintendo-Fan und sollte so schnell auch nichts anderes mehr in die Hand nehmen. Es folgte ein SNES, dann der N64, ein GameCube und später dann die Wii. Für unterwegs hatte er neben dem klassischen Game Boy einen Game Boy Advance, einen Game Boy Advance SP, einen DSlite und einen DSi
Bis heute hält David die Spiele aus der Zelda-Reihe und Secret of Mana für das SNES für so ziemlich die besten Spiele überhaupt.
Ganz früher gab es noch ein paar Ausflüge mit dem C64 (North & South oder die tollen Olympischen Games) und zwischendurch ganz wenig Spielmomente am PC, da meist Aufbauspiele wie Sim City oder natürlich die Spiele aus der Monkey Island-Reihe.

Ein weiteres Hobby sind TV-Serien und Kinofilme, über die er in seinem privaten Blog als Captain Obvious bloggt, wenn er nicht gerade dabei ist, seine DVD-Sammlung zu erweitern, zu twittern oder Blogs zu basteln, wie diesen hier.

Vor kurzem hat er den Schritt gewagt, über den Nintendo-Horizont hinausgeblickt und entdeckt, dass andere Firmen mittlerweile auch ganz ordentliche Konsolen (Xbox 360) machen. Dass er noch nicht lange dabei ist, sieht man am geringen Gamerscore auf Xbox Live.

Mag Rollenspiele, Adventures, Jump 'n' Runs. Findet Shooter doof.

David ist erreichbar unter dm [at] zockworkorange [dot] com.


Alle 303 Artikel von David:

Kein Hype um Diablo III

David

Unsere Freunde von Selektive Erinnerung (aka. dem einzigen Webcomic, in dem ich je einen Gastauftritt hatte) freuen sich ebenso auf Blizzards Diablo III wie wir und wie viele von euch sicherlich auch. Auf die rektale künstliche Ernährung verzichte ich dann aber lieber doch. Man kann sich auch einfach mit dem Notebook aufs Klo setzen.

[52 Games] Thema 15: Kinder

David

In der letzten Woche ging es um das Thema »Zeit«, was viele eher allgemein aufgefasst haben, weniger auf ein Spiel bezogen. Zu abstrakt? Diese Woche wird es mit folgendem Thema konkreter:

Kinder

Bei Kindern habe ich direkt das Adjektiv creepy im Hinterkopf. Dabei sind Kinder gar nicht so oft Grusel-Beiwerk. Häufig sind Kinder selbst die Protagonisten von Videospielen. Nennt uns Spiele, in denen Kinder eine tragende Rolle spielen, in denen ihr selbst als Spieler ein Kind steuert. Spiele, die für Kinder gemacht sind. Schreibt darüber, wie Videospiele das Kind in euch ansprechen oder wie ihr euch um eure Kinder bei The Sims gekümmert habt (oder auch nicht).

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14 Zeit: The Legend of Zelda

David

Wie könnte ich beim Thema »Zeit« nicht über den »Hero of Time« schreiben? Nein, ich rede nicht vom persischen Prinzen, ich rede natürlich von Link. Mein erstes Spiel mit dem jungen Hylianer in der Hauptrolle war »A Link To The Past«, ein Titel, in dem es trotz des Namens erstaunlicherweise nicht um Zeitreisen oder ähnliches geht. Ich weiß bis heute nicht genau, warum das Spiel (im Original: Kamigami no Toraifōsu -- Triforce of the Gods) so heißt und habe mir bis heute auch nie wirklich Gedanken drüber gemacht. Link wechselt zwischen zwei Welten, aber nicht zwischen zwei Zeiten.

Es folgte »Link’s Awakening«, in dem der »Hero of Time« seinem Namen erneut keine Ehre machen durfte. Doch dann erscheint mit »Ocarina of Time« endlich das Spiel, in dem der junge Held sich seinen Titel verdient. Da die meisten Legend-of-Zelda-Games nach »Ocarina of Time« spielen, wird klar, warum man den Titel »Hero of Time« mit Link verbindet, auch wenn er in anderen Spielen die Zeit nicht beeinflussen kann (siehe “offizielle” Zelda-Timeline).

Link bzw. seine verschiedenen Inkarnationen tragen diverse Titel, mir kommt aber stets »Hero of Time« als Erstes in den Sinn -- vielleicht auch, weil »Ocarina of Time« einfach das beste Spiel der Reihe war. Mit Hilfe der titelgebenden Ocarina und der Zitadelle der Zeit kann Link sieben Jahre vor und zurück springen. Und auch im folgenden Spiel »Majora’s Mask« muss Link wieder die Zeit beeinflussen, da ihm für sein Abenteuer nur drei kurze Tage zur Verfügung stehen. Die nachfolgenden Game Boy-Titel haben ebenfalls wieder die Zeit als zentrales Thema. In »Oracle of Seasons« kann Link logischerweise die Jahreszeiten beeinflussen, in »Oracle of Ages« steht ihm die Harfe der Zeit zur Seite.

In den neueren Titeln der Reihe ist die Zeit selbst dann als Spielmechanik weniger wichtig, allerdings habe ich erst mit »The Wind Waker« die Zeitlinie der Zelda-Spiele wirklich verstanden. Zum ersten Mal wird die Story zeitlich ganz eindeutig eingeordnet: wir befinden uns über dem versunkenen Hyrule. Nach »Ocarina of Time«. Und wir sind nicht Link, sondern ein Nachfahre des Helden der Zeit. Das neuste Spiel »Twilight Princess« führt Link dann ganz an den Anfang zurück und der Kreis schließt sich.

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13 Einsamkeit: Minecraft

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Einsamkeit. Bei welchem Spiel fühlt man sich als Spieler einsam? Wenn man es genau nimmt, bei fast jedem. Oft rennt der Protagonist alleine durch eine Welt, keine Menschenseele in Sicht. Link ist bis auf die nervige Navi fast immer allein, Mario hat niemanden zum Reden, und Chell wird zwar von GlaDOS dauernd beschimpft, aber trotzdem ist sie mutterseelenallein, vielleicht sogar der letzte Mensch auf Erden. Einsamkeit in Videospielen ist nicht die Ausnahme, sie ist die Regel. Echte Interaktionen mit anderen Wesen gibt es meist nur, wenn sie für das Spiel wichtig sind. Einfach mal mit einem NPC über’s Wetter unterhalten? Zelda auf einen Kaffee einladen? Fehlanzeige.

In Minecraft fiel mir die Einsamkeit in letzter Zeit extrem auf. Selbst im Multiplayer-Modus gibt es kaum eine Möglichkeit der Interaktion, außer über den Ingame-Chat. Die Spielfiguren selbst bleiben stumm und ausdruckslos, können sich nicht die Hand geben, anderen Winken oder sonst irgendwie auf sich aufmerksam machen. Und die meiste Zeit baut jeder für sich alleine. Das ging so weit, dass wir uns “Haustiere” zugelegt haben. Bei Freddi im Haus lief bald ein “Villager” rum, der doof guckte und immer nett die Türen hinter ihm schloss und ich zähmte mir ein Ozelot zur Hauskatze. Die schnurrt jetzt immer nett, wenn ich zu Hause bin. Mitnehmen kann ich sie leider nicht, da sie gerne im Weg rumläuft und meinen Charakter immer dann schiebt, wenn ich irgendwo am Abgrund stehe. Also grabe ich mich letztendlich doch wieder alleine durch die Erde. Ohne Katze. Einsam.

Buch-Tipp: Ready Player One

David

Wir schreiben das Jahr 2044. Die Zukunft sieht nicht ganz so rosig aus, wie man sich erhoffte. Die Wirtschaft ist am Ende, fossile Brennstoffe sind aufgebraucht und das Volk ist verarmt, lebt in gestapelten Containern und verhungert. Und das mitten in den USA. Einzige Zuflucht aus dem tristen Alltag bietet OASIS, eine Mischung aus Second Life und World of Warcraft. Eine weltumspannende virtuelle Realität, in die man mittels eines Visors, Handschuhen und, wenn man das Geld hat, mit einem haptischen Ganzkörperanzug eintaucht. Erdacht wurde OASIS von den beiden Spieleentwicklern James Halliday und Ogden Morrow eigentlich als MMO, doch mittlerweile ist es viel mehr als das. Milliarden Menschen verbringen ihr ganzes Leben in der virtuellen Realität, gehen dort zur Schule, verdienen ihr Geld, surfen im Internet und daten.

Als Halliday, das menschenscheue Mastermind hinter OASIS, stirbt, scheint die Zukunft ungewiss. Die meisten Nutzer lieben die simulierte Welt, weil sie dort kostenlos ihrem Leben entfliehen können. Aktionen wie Reisen kosten zwar Geld in der riesigen, aus zahlreichen Planeten bestehenden Welt, die eigentliche Nutzung ist aber kostenfrei. Das will der Internetprovider Innovative Online Industries, kurz IOI, ändern. Bis jetzt verdient die Organisation an den Zugängen zur OASIS und dem Equipment, aber das reicht ihnen nicht. Der Tod Hallidays kommt ihnen gerade recht, insbesondere, da der exzentrische Gamedesigner sein gigantisches Vermögen inklusive der Kontrolle über die OASIS in seinem Testament an denjenigen vermacht hat, der eine Schnitzeljagd in der OASIS lösen kann -- angelehnt an Ataris Swordquest.

In den ersten Wochen und Monaten versuchen Millionen Menschen, das Rätsel um die drei Schlüssel zu lösen, die den Weg zum Egg, dem versteckten Easter Egg Hallidays, weisen. Nach Monaten erfolgloser Suche nach dem ersten Hinweis bleiben nur noch wenige Spieler hartnäckig und machen weiter. Da wären die Egg Hunters, oder kurz Gunters genannt, und auf der anderen Seite die Sixers, Mitarbeiter des IOI-Konzerns. Da Halliday von den 80er Jahren besessen war und auch das von ihm hinterlassene Buch, Anorak’s Almanac, viele Hinweise auf die 80er gibt, saugen beide Gruppen alles auf, was es aus dieser Zeit gibt.

Sie lernen Filme auswendig, hören die Musik, lesen die Comics und spielen nicht zuletzt sämtliche Games, die in den 80er Jahren entstanden sind, vermuten sie dort doch den Schlüssel zu der virtuellen Schnitzeljagd.

Und tatsächlich entdeckt der junge Wade mit seinem Avatar Parzival nach Jahren erfolgloser Suche den ersten Schlüssel -- und das Wettrennen um das Geld und die Kontrolle über die OASIS wird erneut entfacht. Schnell kombinieren auch andere Gunters und Sixers die Punkte und holen auf. Ein Wettlauf beginnt, bei dem das Geld längst nicht mehr der zentrale Punkt ist. Denn die Sixers wollen den Menschen ihre geliebte, kostenlose OASIS wegnehmen und spielen dabei noch mit dreckigen Mitteln, cheaten und töten, um ihr Ziel zu erreichen. Zu verhindern, dass die Sixers gewinnen, wird zum obersten Ziel aller Gunters.

Ready Player One ist eine Ode an die Popkultur der 80er, insbesondere an die Filme und Videospiele aus dieser Zeit. Die Rahmenhandlung spielt in einem dystopischen Amerika, der Hauptaugenmerk liegt aber auf der OASIS, in der sich der Protagonist die meiste Zeit befindet. Diese ist einerseits Fantasy-MMO mit Zauberern und Artefakten, gleichzeitig aber auch eine Science-Fiction-Welt, in der man mit Raumschiffen und Stargates die vielen Planeten besucht, die alle jeweils ein festes Thema haben oder einem bekannten Film-Planeten nachgebildet sind.

Ready Player One ist eine Geschichte über Freundschaft, über Realitätsflucht, und über die Herausforderung, herauszufinden, was einem im Leben wirklich wichtig ist.

Aber Ready Player One ist vor allem auch ein nostalgischer Rückblick auf die 80er und an vielen Stellen eine bloße Aneinanderreihung von Fakten und Zitaten, die direkt aus der Wikipedia zu kommen scheinen und keinem wirklichen Zweck dienen. Der Leser, der die Filme oder Games nicht kennt, hat es nicht immer leicht, den Anspielungen zu folgen. Manchmal sind sie sehr ausführlich erklärt, an anderen Stellen benutzen die Charaktere Redewendungen und Zitate, bei denen dem Leser für ein besseres Verständnis die Herkunft bekannt sein muss. Überhaupt scheint der Autor sich nicht ganz im Klaren zu sein, für welches Publikum er schreibt. Mal setzt er immenses Videospielwissen voraus, dann wiederum glaubt er, die Bedeutung des Wortes NPC oder die Aussprache des Namens Art3mis erklären zu müssen.

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Die gamescom 2012 und der heranziehende Shitstorm

David

Was man auch tut, allen kann man es nie recht machen. In den letzten Jahren war die gamescom total überfüllt, was neben schlechter Organisation auch an den ganzen Fachbesuchern Vertretern der Presse lag, die kostenlos auf die Messe kamen. Und zwar nicht nur am Mittwoch, dem Pressetag, sondern den kompletten Event-Zeitraum von Mittwoch bis Samstag. Ich habe das selbstverständlich auch ausgenutzt, dachte dabei aber ganz ehrfürchtig: “Wow, ich bin doch nur so ein kleiner Blogger und jetzt laufe ich hier mit meinem Pressebadge rum”. Mal ehrlich: wir sind keine Journalisten, wir machen den Quatsch hier zum Spaß. Von einer Messe zu verlangen, Horden von uns kostenlos reinzulassen, ist schon etwas dreist. Ich habe das immer mitgenommen, klar. Aber ich habe mir nie eingebildet, darauf auch wirklich einen Anspruch zu haben.

Letztes Jahr haben die Betreiber der gamescom dann gesagt, jedes Blog dürfe nur maximal drei Personen schicken. Vollkommen einleuchtend, bedenkt man den Umfang der Berichterstattung klassischer Blogs. Für fünf gamescom-Artikel muss man nicht 4-6 Bloggern fünf Tage kostenlosen Zugang gewähren. Da war das Geheule groß. Auf der anderen Seite wurde aber auch gejammert, weil zu viele Menschen auf dem Event-Gelände waren, man keinen Sitz- oder Stehplatz im Pressezentrum bekam und es selbst am reinen Pressetag lange Schlangen gab. Jeder will, dass weniger Leute und vor allem weniger Pseudopresse zugelassen wird, will aber selbst von der Regelung nicht betroffen sein.

Dieses Jahr verschärft die gamescom dann nochmal die Anforderung für eine Akkreditierung:

Personen unter 16 Jahren ohne Jugendpresseausweis können nicht akkreditiert werden.

Inhaber eines Jugendpresseausweises erhalten ausschließlich eine Akkreditierung für den Medientag (erster Messetag). Eine Verlängerung der Gültigkeit ist nicht möglich.

Es werden keine Akkreditierungen an Inhaber privat initiierter Spiele-Homepages, privat initiierter Blogs sowie Podcast-Seiten ausgestellt.

Zugriffszahlen und Größe des Mediums spielen bei der Akkreditierung und der zugelassenen Personenanzahl eine Rolle.

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Uncharted – The Movies

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PS3 has no games. Ein alter Witz, der früher mal wahr gewesen sein mag. Heute unterscheidet sich das Spieleangebot auf den beiden großen NextGen-Konsolen kaum mehr voneinander. „Aber Microsoft hat die besseren Exklusivtitel“, hört man dann oft. Ob das stimmt oder nicht, sollen andere ausdiskutieren. Fakt ist, als PS3-loser Gamer schaut man ab und zu neidvoll rüber, was die anderen so für Spiele haben, auf die man verzichten muss. Little Big Planet. Shadow of the Colossus. Und natürlich Uncharted. Eine Spielreihe, die mir als Assassin’s-Creed-Fan vermutlich wie auf den Leib geschrieben ist. Ich hab noch nie eines der Spiele mit Abenteurer Nathan Drake in der Hauptrolle gespielt und gesehen habe ich sie auch nur mal kurz, dennoch bin ich mir sicher ich hätte meinen Spaß damit.

Jetzt habe ich gestern von @xl_ent eine vor Mitleid triefende Direct Message mit einem Link geschickt bekommen. Hinter diesem verbarg sich ein Reddit-Post eines Users, der sich die Mühe gemacht hat, die Uncharted-Games in Filme umzuwandeln. Das heißt, sowohl Cutscenes als auch die Spielsequenzen sind so zusammen gefügt, dass sie einen zusammenhängenden, spannenden Film ergeben. Ich habe gerade die ersten 10 Minuten gesehen und aus mir unerklärlichen Gründen befindet sich plötzlich eine PS3 samt der Uncharted-Trilogie in meinem Amazon-Einkaufswagen. Nun stehe ich vor dem Dilemma, ob ich die drei Videos lieber ganz gucken soll (~8 Stunden) oder ob ich lieber warte und die Games irgendwann alle selbst spiele.

Hier geht’s zum Reddit-Post mit einer kurzen Erklärung und Links zu den drei Uncharted-Videos.

11 Tiere: Fable II

David

In manchen Videospielen sind die Protagonisten Tiere, in anderen Spielen sind es Menschen mit tierischen Begleitern oder sogar Tiere mit tierischen Begleitern. Ich habe mich bei diesem Thema für die realistischste Variante entschieden: Mensch mit tierischem Begleiter.

In Fable II geht ihr nirgendwo ohne euren treuen Hund hin. Er findet Schätze für euch, warnt vor Gegnern und sagt, wo ihr nach Kondomen und anderem lebenswichtigem Kram buddeln sollt. Er hilft bei den Kämpfen und steht eurer einsamen Spielfigur in der weiten Welt Albions zur Seite. Der Hund begleitet euch das ganze Spiel, beginnend mit eurer frühen Kindheit, in der ihr ihn auf der Straße findet.

Als Spieler könnt ihr die Fähigkeiten eures Hundes ausbauen und ihm Tricks beibringen, um die Sympathie der Bewohner Albions zu gewinnen. Ihr könnt ihm außerdem einen Namen geben und sein Aussehen verändern. Der Hund ist so stark mit dem Spieler verbunden, dass er sich den Veränderungen -- je nachdem, ob man Gut oder Böse spielt -- anpasst. Im Originalspiel konnte man die Rasse des Hundes noch nicht selbst anpassen, was jedoch mit dem Download-Inhalt “See The Future” möglich wurde. Die Rasse des Hundes änderte sich zuvor jedoch automatisch: bei gutmütigen Spielern wurde er zu einem Golden Retriever, böse Spieler bekamen einen schwarzen Labrador mit roten Augen. Die Bürger Albions reagieren entsprechend auf euren Begleiter. Der Golden Retriever darf sich also über Streicheleinheiten und Spielerei mit den Dorfbewohnern freuen, der böse Labrador hingegen musste einige Tritte einstecken.

Am Ende des Spiels wird eure Spielfigur, deren Hund bis dahin gestorben ist, vor eine Wahl gestellt, die über den Ausgang der Geschichte entscheidet. Ähnlich wie beim viel diskutierten Ende von Mass Effect 3 könnt ihr zwischen drei verschiedenen Enden wählen. Bei einer der Möglichkeiten bekommt ihr Geld, was bei Fable II ziemlich albern ist, da man durch das Vermietern von zuvor gekauften Häuschen eine Menge Moneten einnimmt. Die offensichtliche Wahl wäre, alle Opfer eures Gegenspielers wiederzubeleben. Hunderttausende retten und zahllose trauernde Witwen und Mütter glücklich machen, wer möchte das nicht? Ihr könnt die Toten aber auch tot sein lassen und stattdessen eure Familie und, ganz wichtig, euren Hund ins Leben zurückholen. Das mag ein bisschen egoistisch klingen, aber falls ihr im Anschluss noch weiterspielen möchtet, ist das gar keine so abwegige Wahl. Schließlich ist der Hund euer ältester und treuester Freund, ist mit euch durch dick und dünn gegangen und hat sich am Ende für euch geopfert. Ohne euren Hund hättet ihr Albion niemals retten können.

In Wirklichkeit mag ich Hunde gar nicht so gerne, aber bei Fable II musste ich dieses unschuldige Wesen einfach retten und wählte somit das dritte Ende. Die getöteten Menschen zu retten, hielt ich für Quatsch, da ich an ihrem Ableben keinerlei Schuld trug und niemandem davon jemals begegnet bin. Aber mein Hund war immer für mich da und gestorben ist er nur wegen mir. Fable II hat es geschafft, dass ich meinen tierischen Begleiter über alles Andere gestellt habe und er im Spiel mein bester Freund wurde.

Videogame Planets

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Sehr schöne Animation, in der 20 Videogames in Planetenform dargestellt werden. Erkennt ihr alle?


In der Videobeschreibung auf YouTube gibt es eine komplette Liste der Games.

Vielen Dank für den Tipp, Florian.

Frohe Ostern vom ZwO-Team!

David

Ostern. Der wichtigste Feiertag im Christentum. Der Tag, an dem aus einem normalen Propheten der Sohn Gottes wurde. Um diesen wichtigen Tag zu feiern, begehen Christen seit jeher jede Menge heidnische Rituale. Osterfeuer aus germanischen und keltischen Sonnenkulten, Eier und Hasen als heidnische Symbole der Fruchtbarkeit, und so weiter. Für viele Personen ist das alles absolut logisch.

Wie dem auch sei, wir wollten dann doch auch den Zombie Jesus Day gebührend feiern und haben ein paar virtuelle Eier auf unserem Mincecraft-Server versteckt. Also Marc für mich. In nachfolgendem Video könnt ihr mich beim Suchen beobachten. Hätte ich das Schild direkt richtig gelesen, wäre das vermutlich etwas schneller gegangen, aber hey: ich hab endlich Schafe!

(Da ich den ganzen Keller abgelaufen bin, könnt ihr ruhig nach dem ersten Fund zu Minute 12 springen, dazwischen passiert nix.)

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